Das fordern Young Professionals.

Inhalt.
  1. Intro von Robindro Ullah.
  2. Die 3 Top-Ergebnisse.
  3. These 1: Das Gehalt zählt.
  4. These 2: Young Professionals sind häufiger wechselbereit.
  5. These 3: Der War of Talents verstärkt sich.
  6. These 4: Das Stresslevel bei den Young Professionals ist hoch.
  7. Profil der Befragten.
  8. Durchführung der Studie.

Hallo.

Recruiting kostet Zeit und Geld – umso ärgerlicher für Unternehmen, wenn Mitarbeitende das Unternehmen wieder verlassen, weil sie abgeworben wurden. Aber was können Unternehmen tun, um das zu verhindern und wie groß ist die Gefahr, Mitarbeitende durch Abwerbung zu verlieren?

Im „Trendence Young Professionals Barometer 2019“ wurden über 20.000 akademische Fachkräfte mit Berufserfahrung befragt. Dabei sollten sie unter anderem Angaben dazu machen, wie zufrieden sie mit ihrem Arbeitgeber sind, welche Branchen und Arbeitgeber sie überhaupt attraktiv finden, wie oft sie Jobangebote von abwerbenden Unternehmen erhalten und wie ein guter Bewerbungsprozess für sie gestaltet sein muss. Die Teilnehmenden aus unterschiedlichen Berufsgruppen verfügten im Schnitt über eine viereinhalbjährige Berufserfahrung.

Die Ergebnisse des Trend-Reports offenbaren, was Young Professionals von Unternehmen konkret fordern und was dazu führt, dass sie ihren Arbeitgeber weiterempfehlen und sich nicht abwerben lassen.

Robindro Ullah
HR-Strategist der Absolventa GmbH & Geschäftsführer der Trendence Institut GmbH


Die 3 Top-Ergebnisse.

Young Professionals sind nicht zufrieden in ihren Jobs.

Die Zufriedenheit mit dem eigenen Arbeitgeber ist bei den Young Professionals im Vergleich zum Vorjahr noch einmal gesunken. Nur noch 28 Prozent sind sehr zufrieden. Ein unfaires Gehalt und schlechter Führungsstil sind dabei der Hauptgrund für Unzufriedenheit im Job.

Active Sourcing hat zugenommen.

Über 50 Prozent der Young Professionals wurden schon einmal direkt von Personalverantwortlichen kontaktiert.

Young Professionals schauen sich um.

20 Prozent der Young Professionals sehen sich laut dem Young Professionals Barometer 2019 bereits aktiv nach einem neuen Arbeitgeber um.


These 1: Das Gehalt zählt.

Gehalt ist ein zentraler Faktor, der Mitarbeitende motiviert, zufrieden macht und in vielen Bereichen (z. B. regelmäßige und pünktliche Auszahlung) ein Hygienefaktor ist – bei Young Professionals genauso wie bei anderen Gruppen von Arbeitnehmer_innen.

Info
Nach der Zwei-Faktoren-Theorie von Frederick Herzberg wird zwischen zwei Faktoren unterschieden:

1. Auf die Arbeit selbst bezogene Faktoren (Motivatoren).
2. Auf den Kontext der Arbeit bezogene Faktoren (Hygienefaktoren).

Nach der Zwei-Faktoren-Theorie müssen beide Faktoren vorhanden sein, damit Mitarbeiter_innen Zufriedenheit empfinden.

Hygienefaktoren verhindern bei positiver Ausprägung, dass Mitarbeiter_innen unzufrieden mit ihrer Arbeit werden, tragen aber nicht gleichzeitig zu ihrer Zufriedenheit bei. Warum? Weil Hygienefaktoren als Selbstverständlichkeit wahrgenommen und häufig gar nicht bemerkt werden. Sind ausgerechnet die Hygienefaktoren aber nicht vorhanden, ist das Gefühl des Mangels für die Mitarbeitenden umso schlimmer.

Doch mehr noch: Sehr zufriedene Mitarbeitende verdienen im Schnitt 9.000 Euro mehr Gehalt als jene, die sehr unzufrieden sind. Besonders auffällig ist dabei, dass besonders diejenigen Mitarbeitenden sehr unzufrieden sind, die trotz einer langen Berufserfahrung weniger verdienen. Zwischen den sehr zufriedenen und den sehr unzufriedenen Young Professionals mit elf bis 15 Jahren Berufserfahrung klafft beim Jahreseinkommen eine Lohnlücke von 24.800 Euro.

Wie hoch ist dein aktuelles Brutto-Einkommen (Grundgehalt + Bonus u. ä.) als Jahresgehalt in Tausend Euro?

Zufriedenheit nach Berufsjahren vs. aktuelles Gehalt in Tausend Euro sehr zufrieden zufrieden unzufrieden sehr unzufrieden
weniger als 1 Jahr 50,0 45,3 38,7 45,1
1–2 Jahre 54,6 50,2 46,6 46,9
3–5 Jahre 66,6 60,5 55,1 54,6
11–15 Jahre 100,7 87,4 82,9 75,9

Fragt man Young Professionals, was sie in ihrem Job unzufrieden macht, kommt ein unfaires Gehalt gleich auf Platz 2 (mit 32 Prozent) hinter einem schlechten Führungsstil (wie 2018 auf Platz 1, mit 37,5 Prozent). Beide Faktoren haben 2019 noch einmal an Bedeutung zugelegt. Auf Platz 3 folgt fehlende Wertschätzung mit 20 Prozent.

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Womit genau bist du unzufrieden?

Faktoren der Unzufriedenheit Total 2019
Schlechter Führungsstil 37,5 %
Das Gehalt ist nicht fair 32,1 %
Keine Wertschätzung der Mitarbeitenden 20,4 %
Wenig oder keine Karriereperspektiven 19,5 %
Schlechte Work-Life-Balance 15,4 %
Keine attraktiven Arbeitsaufgaben 13,2 %
Keine Möglichkeit zur persönlichen Entwicklung 8,1 %
Wenig oder keine Weiterbildungsmögl. 7,0 %
Keine Jobsicherheit 6,0 %
Wenig oder keine Innovationskraft 5,6 %
Schlechte Kollegialität 5,3 %
Unattraktiver Standort 5,2 %
Unternehmenserfolg bleibt aus 4,4 %
Wenig oder keine Eigenverantwortung 3,5 %
Man keinen Status und kein Prestige erlangen 2,5 %
Kein internationales Umfeld 2,1 %
Keine Diversity/Chancengleichheit 2,0 %
Unattraktive Produkte/Dienstleistungen 1,9 %
Defizite bei Nachhaltigkeit und soz. Verantwortung 1,7 %

These 2: Young Professionals sind häufiger wechselbereit.

Die Studiendaten weisen darauf hin, dass Arbeitnehmer_innen, die zufrieden sind, nicht nach einem neuen Job suchen und bereit sind, ihren Arbeitgeber weiterzuempfehlen.

Doch die Zufriedenheit der Young Professionals unter den Arbeitnehmer_innen ist im Vergleich zum Vorjahr geringer geworden. 2018 waren 34 Prozent der Befragten sehr zufrieden mit ihrem Arbeitgeber. Doch im Jahr 2019 sind es nur noch 28 Prozent.

Wie zufrieden bist du mit deinem Arbeitgeber?

Zufriedenheit mit dem Arbeitgeber 2018 2019
Sehr zufrieden 34,3 % 28,2 %
Eher zufrieden 48,8 % 49,7 %
Eher unzufrieden 14,0 % 17,9 %
Sehr unzufrieden 2,9 % 4,3 %

Folgerichtig sinkt auch die Bereitschaft, den eigenen Arbeitgeber weiterzuempfehlen (26 Prozent Befürworter_innen, 2018 waren es noch 30 Prozent) und für das Unternehmen im Freundes- und Bekanntenkreis zu werben. 38 Prozent sehen ihren Arbeitgeber sogar eher kritisch (2018 noch 33 Prozent) und 36 Prozent (vorher 36,7 Prozent) würden in ihrer Freizeit weder für ihren Arbeitgeber werben, noch ihn kritisieren.

Wie wahrscheinlich würdest du dein Unternehmen als Arbeitgeber an Freunde/Familie/Bekannte weiterempfehlen?

2019 2018
Befürworter_innen 26 % 30,2 %
Passive 36 % 36,7 %
Kritiker_innen 37,9 % 33,1 %

Dementsprechend sind viele Young Professionals offen für einen neuen Arbeitgeber – 20 Prozent schauen sich bereits aktiv nach einem neuen Arbeitgeber um, 29 Prozent schauen ab und zu nach neuen Stellen und nur 20 Prozent der Befragten haben nicht die Absicht, ihren Arbeitgeber zu wechseln.

Bist du offen für einen neuen Job?

Wechselabsicht Total 2019
Ja, ich bin offen, aber nicht aktiv auf der Suche. 40,4 %
Ja, ich schaue ab und zu. 29,1 %
Ja, ich suche aktiv. 20,0 %
Nein. 10,6 %

Doch nicht alle Branchen sind gleich attraktiv. Die Automobilhersteller und -zulieferer sind offenbar am attraktivsten für Young Professionals – fast 40 Prozent würden sich hier bewerben. Ebenfalls sehr beliebt sind die Consulting-, Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfung (31,4 Prozent), sowie die Branchen Forschung, Chemie & Pharma sowie Health Care mit über 26 Prozent.

Stell dir vor, du bist auf der Suche nach einem neuen Job. In welchen Branchen würdest du dich auf jeden Fall bewerben?

Beliebteste Branchen 2019
Automobilhersteller/Automobilzulieferer 39,5 %
Consulting/IT-Consulting/Steuerberatung/Wirtschaftsprüfung 31,4 %
Forschung/Chemie, Pharma/Health Care 26,5 %
Maschinen- und Anlagenbau/Luft- und Raumfahrt/Defence 25,8 %
Banken/Versicherungen 18,0 %
IT/IT-Dienstleistungen/Telekommunikation 17,0 %
Öffentlicher Sektor/NGOs 16,9 %
Energie/Ent- und Versorgung/Umwelt 16,2 %
Elektrotechnik/Elektronik/Medizintechnik 15,1 %
Handel/E-Commerce 12,0 %
Konsumgüter/FMCG 10,8 %
Medien/Werbung 9,7 %
Ingenieurdienstleistungen/Hoch- und Tiefbau/Infrastruktur 8,9 %
Transport/Logistik/Tourismus 8,5 %

Fragt man die Young Professionals nach den unbeliebtesten Branchen, liegt die Banken- und Versicherungsbranche mit 36,4 Prozent ganz vorne. Ebenfalls unbeliebt sind die Medien- und Werbebranche (31, 4 Prozent) sowie die Transport-, Logistik- und Tourismusbranche. Etwas über 22 Prozent würden sich hier auf keinen Fall bewerben.

Stell dir vor, du bist auf der Suche nach einem neuen Job. In welchen Branchen würdest du dich auf keinen Fall bewerben?

Unbeliebteste Branchen 2019
Banken/Versicherungen 36,4 %
Medien/Werbung 31,4 %
Transport/Logistik/Tourismus 22,1 %
Öffentlicher Sektor/NGOs 22 %
Handel/E-Commerce 21,2 %
Consulting/IT-Consulting/Steuerberatung/Wirtschaftsprüfung 20,4 %
Ingenieurdienstleistungen/Hoch- und Tiefbau/Infrastruktur 18,6 %
IT/IT-Dienstleistungen/Telekommunikation 18,1 %
Konsumgüter/FMCG 17,5 %
Elektrotechnik/Elektronik/Medizintechnik 15,0 %
Forschung/Chemie, Pharma/Health Care 14,9 %
Automobilhersteller/Automobilzulieferer 14,5 %
Maschinen- und Anlagenbau/Luft- und Raumfahrt/Defence 14,4 %
Energie/Ent- und Versorgung/Umwelt 10,5 %

These 3: Der War of Talents verstärkt sich.

Gleichzeitig wird der Kampf um die besten Mitarbeitenden immer härter. Unter den Young Professionals gaben 71 Prozent der Befragten an, schon einmal von einem potenziellen Arbeitgeber kontaktiert worden zu sein. Dabei nutzen Unternehmen unterschiedliche Kanäle, um die Young Professionals anzusprechen. Besonders auffällig dabei: das Active Sourcing der Personalverantwortlichen nimmt deutlich zu. Wurden 2018 nur knapp 40 Prozent aktiv kontaktiert, waren es 2019 schon über 50 Prozent.

Wurde dir in den letzten zwölf Monaten ein Job angeboten?

Jobangebote 2019 2018
Ja, von Headhunter/Personalvermittlung. 72,0 % 68,8 %
Ja, von HR-Verantwortlichen des abwerbenden Unternehmens. 50,1 % 39,9 %
Ja, von Mitarbeiter_in des abwerbenden Unternehmens. 33,1 % 26,1 %
Ja, von Geschäftsführung des abwerbenden Unternehmens. 29,7 % 24,2 %
Ja, von jemand anderem. 21,8 % 13,5 %
Nein, ich wurde in den letzten zwölf Monaten nicht aktiv angesprochen. 28,9 % 28,8 %

These 4: Das Stresslevel ist hoch.

Fragt man die Young Professionals, wie gestresst sie sind, stellt sich heraus, dass ihr Stresslevel hoch ist. Frauen fühlen sich dabei kaum gestresster als Männer, zwischen dem Stresslevel von Digitals und Non-Digitals besteht ebenfalls kein Unterschied.

Auf einer Skala von 1–10: Wie gestresst fühlst du dich in einer durchschnittlichen Arbeitswoche?

Stress in einer Arbeitswoche (Skala 1–10) Total 2019 Männer Frauen Digitals Non-Digitals
Stress in einer Arbeitswoche 5,9 5,9 6,0 5,9 5,9

Doch woran liegt es, dass sich die befragten Young Professionals so gestresst fühlen? Fest steht, dass Fluktuation im Job und Stress in einem engen Zusammenhang stehen. Je häufiger sich die Zusammensetzung des Arbeitsumfeldes durch den Weggang und das Dazukommen von (neuen) Kolleg_innen ändert, umso stärker empfinden die Young Professionals Stress.

Auch die Branchenzugehörigkeit entscheidet darüber, wie gestresst die Young Professionals sind. Zwar ist der Arbeitsstress für Young Professionals in allen Branchen ähnlich hoch. In bestimmten Branchen, beispielsweise in Consulting und Wirtschaftsprüfung, in Medien und Werbung sowie im Handel, ist er jedoch etwas höher. In der Banken- und Versicherungsbranche sowie im Öffentlichen Sektor ist der Stress wiederum am niedrigsten.

Auf einer Skala von 1–10: Wie gestresst fühlst du dich in einer durchschnittlichen Arbeitswoche?

Branche Stresstage in einer Arbeitswoche
Handel 6,3
Medien und Werbung 6,2
Consulting und Wirtschaftsprüfung 6,1
Konsumgüter 6,1
Logistik und Tourismus 6
Automobilindustrie 5,9
Forschung, Pharma und Gesundheit 5,9
Maschinenbau 5,9
Ingenieurdienstleistungen und Bau 5,9
Telekommunikation und IT 5,9
Elektrotechnik und Elektronik 5,8
Versorgung und Umwelt 5,8
Banken und Versicherungen 5,7
Öffentlicher Sektor und NGOs 5,7

Profil der Befragten.

Berufserfahrung.

Die Young Professionals verfügen über ca. viereinhalb Jahre Berufserfahrung (Männer: 4,6, Frauen: 4,2).

Alter.

Die Young Professionals sind durchschnittlich 30 Jahre alt (Männer: 30,4, Frauen: 29,3)

Geschlechterverteilung.

Die Geschlechterverteilung unter den befragten Young Professionals ist ungefähr zwei Drittel Männer zu ein Drittel Frauen.

Geschlecht

Geschlecht Prozent
Männer 63,4
Frauen 36,6

Bildungsabschluss.

Bei den Bildungsabschlüssen bleiben die Studiengänge Bachelor (36, 3 Prozent), Master (38,1 Prozent) und Diplom (15,5 Prozent) weiterhin am wichtigsten. Da der Master der am häufigsten genannte höchste Bildungsabschluss ist, zeigt sich einmal mehr, dass die meisten Studierenden nicht nur einen Bachelorabschluss anstreben, sondern auch noch um ein Masterstudium ergänzen.

Welchen höchsten Bildungsabschluss hast du?

Höchster Bildungsabschluss Total
Master 38,1 %
Bachelor 36,3 %
Diplom 15,5 %
Promotion, Habilitation 5,6 %
MBA 2,3 %
Juristische Prüfung 1,2 %
Magister 1,0 %

Branchenhintergrund.

Der Branchenhintergrund der befragten Young Professionals hat einen klaren Schwerpunkt in der Consulting-Branche, 14,6 Prozent geben an, aktuell in dieser Branche zu arbeiten. Ein großer Teil arbeitet zudem in der Automobilhersteller- und Zuliefererbranche (11,4 Prozent). Der drittgrößte Teil ist in der Banken- und Versicherungsbranche beschäftigt. Den geringsten Anteil der Befragten stellen die Arbeitnehmer_innen aus der Medien- und Werbebranche.

Welcher Branche gehört dein derzeitiger Arbeitgeber an?

Branche 2019
Consulting/IT-Consulting/Steuerberatung/Wirtschaftsprüfung 14,6 %
Automobilhersteller/Automobilzulieferer 11,4 %
Banken/Versicherungen 9,6 %
IT/IT-Dienstleistungen/Telekommunikation 8,6 %
Maschinen- und Anlagenbau/Luft- und Raumfahrt/Defence 7,6 %
Forschung/Chemie, Pharma/Health Care 7,2 %
Ingenieurdienstl./Hoch- und Tiefbau/Infrastruktur 4,9 %
Handel/E-Commerce 4,8 %
Elektrotechnik/Elektronik/Medizintechnik 4,5 %
Öffentlicher Sektor/NGOs 4,4 %
Transport/Logistik/Tourismus 3,5 %
Energie/Ent- und Versorgung/Umwelt 3,2 %
Konsumgüter/FMCG 3,2 %
Medien/Werbung 2,8 %

Durchführung der Studie.

In Deutschlands größter Studie zu Young Professionals hat Trendence zwischen Juni und August 2019 insgesamt 20.000 akademische Fachkräfte mit bis zu 15 Jahren Berufsausbildung befragt.

Die Analyse der Daten erfolgte in unterschiedlichen Stufen. Zunächst wurden die Ergebnisse innerhalb der gesamten Stichprobe analysiert. Danach wurde untersucht, wie sich die Ergebnisse innerhalb verschiedener Untergruppen von den Gesamtresultaten unterscheiden. Um ein bundesweit repräsentatives Bild von den Meinungen der Befragten zu gewinnen, wurden die Antworten so gewichtet, dass das Verhältnis der Anzahl der Antworten pro Geschlecht und Region etc. identisch mit dem Verhältnis in der Population ist. So wird sichergestellt, dass unterschiedlich hohe Rücklaufquoten ausgeglichen werden.

Über die Trendence Institut GmbH.

Die Trendence Institut GmbH ist ein unabhängiges Beratungs- und Marktforschungsunternehmen und steht seit 20 Jahren für data-driven Employer Branding. Trendence kennt die Karrierepläne und Wunscharbeitgeber von jungen Bewerber_innen und hilft Arbeitgebern dabei, die Bedürfnisse der Zielgruppe zu verstehen. So unterstützt das Trendence Institut Arbeitgeber mit seinen Daten und Insights bei anstehenden strategischen und operativen Entscheidungen im Bereich Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting.

Große Aufmerksamkeit erfahren die Barometerstudien und Arbeitgeber-Rankings: Jedes Jahr ermittelt Trendence in den Barometerstudien mit mehr als 90.000 Schüler_innen, Studierenden und Young Professionals die Rankings der 100 attraktivsten Arbeitgeber Deutschlands. Die daraus resultierenden Siegel helfen Arbeitgebern dabei, mit ihrer Ranking-Position ins Blickfeld der Bewerber_innen zu rücken und geben Berufseinsteigenden Orientierung bei der Jobwahl. Daneben führt das Institut auch Auftragsstudien durch. Abhängig von der Zieldefinition wählt Trendence dann die entsprechende Studienmethode: von quantitativen Online-Befragungen über Fokusgruppen bis hin zu Tiefeninterviews.

Komplettiert wird das Angebot durch die Zertifizierungen für faire Arbeitgeber für Fachkräfte sowie karrierefördernde Trainee- und Ausbildungsprogramme. Die Zertifizierung beruht auf einem Audit, das die Programme hinsichtlich definierter Qualitätskriterien prüft. Diese werden zusammen mit Vertreter_innen aus der Wissenschaft entwickelt – zum Beispiel mit Prof. Dr. Ingo Weller vom Institut für Personalwirtschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München oder Prof. Dr. Anja Seng, Professorin für BWL mit Schwerpunkt Personalmanagement, an der Hochschule für Ökonomie & Management (FOM).

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