29. August 2017

Zwischen Großkanzlei und Großstadt.

Die Karrierepläne der Nachwuchsjuristen

Jeder dritte Nachwuchsjurist möchte in einer Großkanzlei arbeiten – Tendenz steigend. Auch der Öffentliche Dienst steht in ihrer Gunst weit oben. Entsprechend fällt die Wahl der Wunscharbeitgeber aus: Das Auswärtige Amt führt das Ranking der beliebtesten Arbeitgeber der Nachwuchsjuristen an, gefolgt von Freshfields Bruckhaus Deringer, der Europäischen Kommission, dem Bundeskriminalamt und Hengeler Mueller.

Zu den Gewinnern des Jahres zählen die Großkanzleien. Clifford Chance und Linklaters verbessern sich im Gleichklang von Rang 9 auf Rang 6 des Rankings der Top-Arbeitgeber. Mit Gleiss Lutz und Hogan Lovells schaffen gleich zwei Kanzleien den Wiedereinstieg in die Top 10. Dafür müssen BMW und AUDI weichen. Die einzige Top-10-Kanzlei, die in der Gunst der Nachwuchsjuristen verliert, ist CMS Hasche Sigle.

Für welchen Arbeitgeber sich die Nachwuchsjuristen entscheiden, hängt von vielen Faktoren ab. Einer davon ist der Standort. 90 Prozent der Juristen wollen in einer der fünf großen Metropolregionen Deutschlands arbeiten. Am beliebtesten ist München. Nur zehn Prozent der Nachwuchsjuristen entscheiden sich für kleinere Metropolen oder ländliche Regionen.

Zu diesen Ergebnissen kommt das trendence Graduate Barometer, eine Studie, die das trendence Institut jährlich, dieses Jahr unter 2.200 Nachwuchsjuristen durchführt, darunter Studenten, Referendare und Volljuristen.

Das komplette Ranking der Wunscharbeitgeber der Nachwuchsjuristen und weitere Ergebnisse der Studie finden Sie hier.