Trendence Pressearbeit

Trendence Presse

Die Statistiken von unserem HR-Monitor sowie Daten aus unserer Arbeitgeberanalyse werden gerne von großen Medien in Deutschland aufgenommen. Hier findet ihr unsere Pressemitteilungen, Verlinkungen auf veröffentlichten Artikeln, Presseansprechpartner sowie Downloads.

Pressemitteilungen 2024

Trendence Umfrage zur Rückkehr ins Büro: Mehr als ein Drittel der Beschäftigten würden bei Fahrkostenzuschuss wieder zu mehr Arbeit in Präsenz tendieren

Berlin, Februar 2024. „Back to Office” – unter diesem Stichwort haben bereits im vergangenen Jahr zahlreiche Großunternehmen ihre Mitarbeitenden zurück ins Büro gerufen. Die Rückkehr der Präsenzarbeit ins Unternehmen wird nach Ansicht vieler Experten einer der Arbeitswelt-Trends im Jahr 2024, da nun auch viele mittelständische Betriebe nachziehen. Um ihre Beschäftigten von mehr Präsenzarbeit zu überzeugen, müssen Arbeitgeber allerdings attraktive Zuschüsse bieten. So lautet das Ergebnis des Trendence HR-Monitors für den das HR-Marktforschungsunternehmen 2.485 Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen mit akademischer Ausbildung und dadurch höherer Affinität zur Arbeit im Homeoffice befragte. Demzufolge geben mehr als ein Drittel der Befragten (36 %) an, dass sie eine Fahrkostenpauschale veranlassen würde, zukünftig weniger im Homeoffice und mehr im Unternehmen zu arbeiten. Genau ein Drittel würden sich von Benefits für die Verpflegung davon überzeugen lassen. Arbeitgeberleistungen für Gesundheit und Sport wären für gut ein Viertel (23,6 %) ein attraktiver Anlass für mehr Büropräsenz.

Comeback der Präsenzarbeit funktioniert nur über Anreizmodelle
Neben monetären Zuschüssen oder Arbeitgeber-Benefits, lockt auch die Aussicht auf mehr Austausch mit den Kolleg_innen zurück ins Büro. 33,0 % finden außerberufliche soziale Anlässe mit ihren Arbeitskolleg_innen anziehend. Mehr Teambuildingmaßnahmen würden indes 29,6 % zu mehr Büropräsenz locken – noch höher der Anteil derjenigen, die aufgrund der Aussicht auf eine gemeinsame Projektplanung im Team wieder mehr im Unternehmen arbeiten würden. Das überzeugt 31,4% der Befragten. „Zwar werden Arbeitgeber die Homeoffice-Entwicklung der letzten drei Jahre nicht komplett zurückdrehen können. Aber das Potential mehr Mitarbeitende wieder zurück ins Unternehmen zu holen ist durchaus gegeben. Dabei ist aber wichtig: Mit Verordnungen ist das nicht umsetzbar, weil sonst Abgänge in der Belegschaft drohen. Vielmehr sollten Unternehmen auf Anreize setzen. Denn unsere Zahlen zeigen, dass viele Menschen das Homeoffice als Arbeitszeitmodell zu schätzen gelernt haben“, sagt Trendence Geschäftsführer Robindro Ullah. Zu dieser Einschätzung passt: 79,8% der Befragten halten das Homeoffice für ein wichtiges Angebot von Arbeitgebern. Mehr als zwei Drittel (67,3%) würden sogar ein Jobangebot ablehnen, wenn es keine Möglichkeit dazu gäbe.

Aktuelle Arbeitsplatzwahl ist geprägt von einem Mix aus Homeoffice und Präsenzarbeit
Aktuell gehört für viele Beschäftigte die Kombination aus Homeoffice und Präsenzarbeit zum beruflichen Alltag. Das zeigt ein Blick auf die Situation der Beschäftigten mit akademischem Hintergrund, die gemeinhin aufgrund ihrer überwiegenden Bürotätigkeit überhaupt erst die Möglichkeit besitzen, von zu Hause zu arbeiten. Von ihnen verfügen derzeit 86% der Befragten über die Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten. Im Schnitt sind sie bis zu drei Tage in der Woche zu Hause tätig. Auf der anderen Seite kehrten bisher auch 84,2% regelmäßig an ihren Schreibtisch im Betrieb zurück. Mehr als die Hälfte (58,6%) begrüßen in diesem Kontext vor allem die Zeitersparnis durch den Wegfall des Arbeitsweges. 61,4% geben auch deswegen an, im Homeoffice länger zu arbeiten als im Unternehmen.

Über die Umfrage
Für die Umfrage befragte das HR-Marktforschungsunternehmen Trendence im Rahmen des Trendence HR-Monitors insgesamt 2.485 Menschen mit akademischem Hintergrund. 63,8% davon waren Männer, 35,9% Frauen und 0,3% gaben an divers zu sein. Die Befragung wurde im September 2023 durchgeführt.

Einen Trend Report zum Thema „Back to Office“ können interessierte Arbeitgeber hier runterladen: https://www.trendence.com/reports/back-to-office-2024

Über den Trendence HR-Monitor
Der HR-Monitor ist ein Statistik-Portal, welches das Verhalten und die Wünsche von Arbeitnehmern in Deutschland abbildet. Er ist die Informationsquelle, die analysiert wie Arbeitgeber gefragte Talente finden, gewinnen und langfristig binden. Arbeitgeber können den Zugang zu dieser umfangreichen HR-Datensammlung abonnieren, um sich so den Herausforderungen des Fachkräftemangels zu stellen.

Über Trendence
Das Trendence Institut entwickelt seit mehr als 20 Jahren qualitativ hochwertige Studien, Statistiken & Trends über den deutschen Arbeitsmarkt und ist damit das einzige Talent Intelligence Unternehmen mit einem Marktforschungskern. Mit einer umfangreichen Datenbasis zu den Themen Recruiting, Jobsuche & Fachkräftemangel bietet Trendence wichtige Erkenntnisse zur Gegenwart und Zukunft der Arbeitswelt.

Aktuelle Trendence Umfrage: Arbeitgeber fordern ihre Belegschaften zu mehr KI-Nutzung im Arbeitsalltag auf, schaffen aber zu wenige Weiterbildungsmöglichkeiten

Berlin, Februar 2024. Künstliche Intelligenz wird die Arbeitswelt 2024 nachhaltig verändern. In dieser Prognose sind sich die Arbeitsmarktexperten einig. Dazu passt: Die Nutzung von KI-Tools wird in vielen Jobs immer intensiver. So berichten aktuell mehr als die Hälfte aller Beschäftigten davon, dass sie von ihrem Arbeitgeber dazu aufgefordert wurden, im Berufsalltag mehr mit Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz zu arbeiten. Bei Akademiker_innen liegt der entsprechende Anteil bei 48,1 %, bei Nichtakademiker_innen sogar bei 54,4%. Dies ergibt der aktuelle Trendence HR-Monitor für den das HR-Marktforschungsunternehmen deutschlandweit 6.246 Beschäftige befragte.

Allerdings haben gemäß der Befragung viele Unternehmen Nachholbedarf, wenn es darum geht, den Umgang mit ChatGPT & Co. in das eigene Weiterbildungsprogramm zu integrieren. Denn nur eine Minderheit der Beschäftigten erhält die Möglichkeit sich in KI-Themen weiterzubilden. Gerade einmal ein Fünftel aller Befragten geben an, dass ihr Arbeitgeber ihnen aktuell derartige Fortbildungen ermögliche. Besonders gering ist der Anteil bei den Fachkräften, von denen gerade einmal jede_ Zehnte (11,5%) in den Genuss derartiger Fortbildungen kommt. Auch bei Akademiker_innen haben gerade einmal ein Drittel der Arbeitnehmer_innen (33,8%) diese Möglichkeit. Die Nachfrage auf Seiten der Belegschaften ist indes hoch. So wünschen sich zwei Drittel aller Beschäftigten (65,4%) ein Weiterbildungsangebot zum Thema und würden gerne daran teilnehmen. Bei Akademiker_innen liegt der Anteil der Schulungswilligen gar bei 80,1%.

Immer mehr Beschäftigte sehen in KI eine berufliche Chance
Die Skepsis gegenüber den neuen Technologie ist derzeit deutlich rückläufig. Die Mehrheit der Beschäftigten sehen in der Nutzung von KI eine Chance für ihre persönliche Job-Zukunft. So sind 78,8 % der Arbeitnehmer_innen mit akademischer Ausbildung davon überzeugt, durch künstliche Intelligenz beruflich vorankommen zu können. Als Gefahr für die eigenen Laufbahn schätzen sie indes „nur“ 21,2 % ein. Etwa pessimistischer sind indes Fachkräfte ohne akademische Ausbildung. Aber auch hier finden immerhin 59,2%, dass sich ihnen berufliche Chancen eröffnen. 40,8% haben allerdings auch die Sorge, dass ihnen künstliche Intelligenz im Job schaden könnte.

Besonders ausgeprägt ist die berufliche KI-Nutzung bei Beschäftigten mit akademischem Hintergrund. Von diesen nutzen aktuell 45,3% KI-Tools für ihre Arbeit. Besonders oft werden diese für Tätigkeiten wie Texterstellung (37,5%), Recherchearbeiten (35,6%) sowie zur Qualitätskontrolle (31,6%) genutzt. Gut ein Fünftel der Befragten (20,6%) halten sich für sehr vertraut im Umgang mit den entsprechenden Anwendungen. Weitere 53,6% würden sich immerhin noch als „mäßig vertraut“ mit diesen bezeichnen. Nur 3,6% halten sich für gar nicht gerüstet in diesem Kontext.

Über die Umfrage
Für die Umfrage befragte das HR-Marktforschungsunternehmen Trendence im Rahmen des Trendence HR-Monitors insgesamt 6.246 Beschäftigte, 2.400 mit akademischem Hintergrund und 3.846 ohne. 56,1% davon waren Männer, 43,6% Frauen und 0,3% gaben an divers zu sein. Die Befragung wurde im November 2023 durchgeführt.

Einen Trend Report zum Thema „KI Im Bewerbungsprozess“ können interessierte Arbeitgeber hier kostenfrei runterladen: https://www.trendence.com/reports/chatgpt-im-bewerbungsprozess

Über den Trendence HR-Monitor
Der HR-Monitor ist ein Statistik-Portal, welches das Verhalten und die Wünsche von Arbeitnehmern in Deutschland abbildet. Er ist die Informationsquelle, die analysiert wie Arbeitgeber gefragte Talente finden, gewinnen und langfristig binden. Arbeitgeber können den Zugang zu dieser umfangreichen HR-Datensammlung abonnieren, um sich so den Herausforderungen des Fachkräftemangels zu stellen.

Über Trendence
Das Trendence Institut entwickelt seit mehr als 20 Jahren qualitativ hochwertige Studien, Statistiken & Trends über den deutschen Arbeitsmarkt und ist damit das einzige Talent Intelligence Unternehmen mit einem Marktforschungskern. Mit einer umfangreichen Datenbasis zu den Themen Recruiting, Jobsuche & Fachkräftemangel bietet Trendence wichtige Erkenntnisse zur Gegenwart und Zukunft der Arbeitswelt.

Pressemitteilungen 2023

Pressegrafik Berufliche Vorsätze 2024

Trendence Umfrage zu den guten Vorsätzen der Deutschen für 2024: Menschen schauen zuversichtlich auf das Jahr 2024 und nehmen vor allem berufliche Ziele ins Visier

Berlin, Dezember 2023. Die meisten Deutschen gehen mit einem positiven Gefühl in ihr berufliches Jahr 2024. Das ist ein Ergebnis des aktuellen Trendence HR-Monitors für den das HR-Marktforschungsunternehmen 9.812 Menschen befragte. Demnach geben 42,9% der Befragten an zuversichtlich in das nächste Jahr zu starten. Gerade einmal 5,3% schauen in dieser Hinsicht pessimistisch nach vorne. Mit dieser optimistischen Grundhaltung fassen die Menschen gute Vorsätze für das kommende Jahr und die sind in vielen Fällen beruflicher Natur. Insgesamt nehmen sich 18,8% aller Befragten Job-Pläne für 2024 vor – nur der Vorsatz, sich mehr um Familie und Freunde zu kümmern wurde noch häufiger genannt (23,9%). Bei Schüler*innen und Studierenden stehen berufliche Vorsätze sogar auf Platz 1 der „Gute-Vorsätze-Charts“. Mehr als ein Drittel (33,4%) der Uni- und Hochschulabsolvent*innen sowie 29,5% der Schüler und Schülerinnen haben Job-Pläne für das vor ihnen liegende Jahr.

Gehaltssprung und persönliche Entwicklung stehen oben auf der Wunschliste
Wenn es darum geht, was genau auf der beruflichen Agenda für das Schaltjahr 2024 steht, haben Beschäftigte vor allem eine Gehaltserhöhung im Sinn. 24,2% möchten im neuen Jahr mehr verdienen. Gleich danach folgt die Zielsetzung, sich persönlich weiterzuentwickeln (16,2%). Einen konkreten Jobwechsel streben indes 12,8% der befragten Arbeitnehmer*innen an. Weitere 5,3% geben allerdings darüber hinaus an, 2024 eine ergebnisoffene Jobsuche zu starten. Weniger hoch im Kurs steht im Vergleich das Vorhaben, sich mehr Freizeit zu gönnen. Die viel beschworene Work-Life-Balance steht aktuell „nur“ bei 6.9% der Beschäftigten auf der persönlichen Agenda für das neue Jahr.

Personalthemen sind aus Sicht der Beschäftigten die wichtigen Zukunftsthemen
Als besondere Herausforderung für ihren aktuellen Arbeitgeber sehen indes die meisten Arbeitnehmerinnen Personalthemen ganz oben auf der unternehmerischen To-Do-Liste. So sind 30,3% der Befragten der Meinung, dass der Fachkräftemangel das größte Problem für ihren Arbeitgeber in 2024 darstellen wird. Gleich danach folgt die Mitarbeiterbindung (24,2%). Die Rekrutierung neuer Mitarbeiterinnen nannte fast jeder Fünfte (19,8%) als besondere Aufgabe. Nur der Umgang mit der allgemeinen Inflation (20,4%) kam als Thema außerhalb des Personalwesens unter die Top-5-Herausforderungen für das kommende Jahr.

„Unsere regelmäßige Umfrage zum Ende eines Jahres zeigt, dass HR-Themen auch aus Sicht der Mitarbeiter*innen eine extrem wichtige Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen haben. Vor diesem Hintergrund kann man sagen, dass 2024 zumindest aus unternehmerischer Sicht das Jahr des Arbeitsmarktes wird. Mehr Rückenwind hatten HR-Abteilungen aus ihrer eigenen Belegschaft jedenfalls selten“, so Trendence-Geschäftsführer Robindro Ullah zu den Ergebnissen der Befragung.

Über die Umfrage
Für die Umfrage befragte das HR-Marktforschungsunternehmen Trendence im Rahmen des Trendence HR-Monitors insgesamt 9.812 Menschen. 52,6% davon waren Männer, 46,9% Frauen und 0,6% gaben an divers zu sein. 1.708 Befragte waren Schüler*innen, 1.849 Studierende, 2.399 Beschäftigte mit akademischem Hintergrund und 3.856 Fachkräfte ohne akademische Ausbildung. Die Befragung wurde im Zeitraum vom 6. bis zum 14. November 2023 durchgeführt.

Über den Trendence HR-Monitor
Der HR-Monitor ist ein Statistik-Portal, welches das Verhalten und die Wünsche von Arbeitnehmern in Deutschland abbildet. Er ist die Informationsquelle, die analysiert wie Arbeitgeber gefragte Talente finden, gewinnen und langfristig binden. Arbeitgeber können den Zugang zu dieser umfangreichen HR-Datensammlung abonnieren, um sich so den Herausforderungen des Fachkräftemangels zu stellen.

Über Trendence
Das Trendence Institut entwickelt seit mehr als 20 Jahren qualitativ hochwertige Studien, Statistiken & Trends über den deutschen Arbeitsmarkt und ist damit das einzige Talent Intelligence Unternehmen mit einem Marktforschungskern. Mit einer umfangreichen Datenbasis zu den Themen Recruiting, Jobsuche & Fachkräftemangel bietet Trendence wichtige Erkenntnisse zur Gegenwart und Zukunft der Arbeitswelt.

Trendence HR-Monitor zeigt: Mehr als 60% der Beschäftigten erhielten in den vergangenen 12 Monaten Jobangebote von anderen Arbeitgebern

Berlin, Dezember 2023. Die Zahl der Abwerbungsversuche auf dem Arbeitsmarkt ist auf einem hohen Niveau angelangt. Das ist das Ergebnis des Trendence HR-Monitors, für den das Marktforschungsunternehmen bundesweit insgesamt 4.639 Beschäftigte befragte. Demnach geben 61,4% der Arbeitnehmer*innen mit akademischer Ausbildung an, in den letzten 12 Monaten Angebote zu einem Arbeitgeberwechsel erhalten zu haben. Auch Fachkräfte ohne akademische Ausbildung werden von Unternehmen umgarnt. 57,5% von ihnen erhielten im vergangenen Jahr Offerten für einen Jobwechsel. 42% der umschwärmten Kandidat*innen erhielten eigenen Angaben zufolge sogar ein Jobangebot direkt aus der Geschäftsführung des anbietenden Unternehmens.

Mehr als zwei Wechselofferten kommen direkt aus der Geschäftsführung
Besonders viele Angebote erhalten Beschäftigte mit akademischem Hintergrund. Sie erhielten durchschnittlich 4,8 Jobangebote von Personalberatungen und 2,8 direkt aus HR-Abteilungen. Interessant: 2,2 Angebote flatterten zudem direkt aus der Chefetage anderer Arbeitgeber in die Mailbox oder als persönliche Nachricht in den LinkedIn oder XING-Account der Wechselkandidat*innen. Die Direktansprache durch die Unternehmen sind auch genau der Weg, den die Talente sich wünschen. 43,2% wünschen sich Jobangebote aus den HR-Abteilungen der suchenden Arbeitgeber, während gerade einmal 23,3% die Ansprache durch Personalberater*innen oder Headhunter*innen bevorzugen.

„Wir leben in einem Kandidatenmarkt, in dem es die Unternehmen sind, die sich bei den Talenten bewerben. Eine solche Direktansprache per Active-Sourcing-Strategie ist genau eine solche arbeitgeberseitige Bewerbung. Bei der Vielzahl an Jobangeboten, die Kandidat*innen derzeit erhalten, gilt es, sich mit dieser von anderen Arbeitgebern abzuheben, denn der Wettbewerbsdruck im Ringen um die besten Talente war nie größer als derzeit“, so Trendence-Geschäftsführer Robindro Ullah zu den Ergebnissen der Befragung.

Aktuelle Jobwechselquote liegt bei 26%
Erst kürzlich zeigte eine weitere Trendence-Erhebung, dass die hohe Anzahl an Jobangeboten für massive Wechselbewegungen auf dem Arbeitsmarkt sorgen. So wechselten mehr als ein Viertel der deutschen Beschäftigten im ersten Halbjahr 2023 ihren Job mit unterschiedlichen Zielen. 14% der Befragten wechselten zu einem anderen Arbeitgeber, 6% nahmen einen neuen Job bei ihrem aktuellen Arbeitgeber an und 5% kündigten ihre Anstellung, um ihr eigenes Geschäft zu starten. Besonders hoch ist die Wechselquote bei Akademiker*innen, von denen 29% eine neue berufliche Herausforderung angingen. Aber auch bei nichtakademischen Fachkräften lag die Wechselquote bei immerhin 22,6%.

Über den Trendence HR-Monitor
Der HR-Monitor ist ein Statistik-Portal, welches das Verhalten und die Wünsche von Arbeitnehmern in Deutschland abbildet. Er ist die Informationsquelle, die analysiert wie Arbeitgeber gefragte Talente finden, gewinnen und langfristig binden. Arbeitgeber können den Zugang zu dieser umfangreichen HR-Datensammlung abonnieren, um sich so den Herausforderungen des Fachkräftemangels zu stellen.

Über Trendence Das Trendence Institut entwickelt seit mehr als 20 Jahren qualitativ hochwertige Studien, Statistiken & Trends über den deutschen Arbeitsmarkt und ist damit das einzige Talent Intelligence Unternehmen mit einem Marktforschungskern. Mit einer umfangreichen Datenbasis zu den Themen Recruiting, Jobsuche & Fachkräftemangel bietet Trendence wichtige Erkenntnisse zur Gegenwart und Zukunft der Arbeitswelt.

Internationale Global Employability Studie (GEURS) veröffentlicht Hochschulranking mit den Universitäten, die ihre Absolvent_innen am besten auf das Berufsleben vorbereiten

Berlin, Dezember 2023. Erfolg für das internationale Renommee deutscher Universitäten: So klettern die hiesigen wissenschaftlichen Hochschulen im internationalen GEURS-Ranking von Platz 4 auf Position 3. Die angesehene Untersuchung ermittelt jährlich weltweit die Universitäten, die ihre Absolvent_innen am besten auf den Arbeitsmarkt vorbereiten. In diesem Jahr befragte das Trendence Institut gemeinsam mit dem französischen Beratungsunternehmen Emerging 11.560 HR-Verantwortliche in 21 Ländern für die Global Employability Studie (GEURS). Im Ergebnis entsteht ein Ranking der 250 besten Universitäten hinsichtlich der Maßgabe, wie fit die Studierenden dort für das Berufsleben gemacht werden. Auf den ersten drei Plätzen landeten ausschließlich US-amerikanische Universitäten. Beste Hochschule in der Vermittlung von Beschäftigungsfähigkeit weltweit ist demnach das California Institute of Technology in Pasadena vor dem Massachusetts Institute of Technology in Boston sowie der Elite-Universität Stanford, die sich von Platz 5 auf Position 3 verbesserte. Beste deutsche Universität wurde erneut die Technische Universität München, die auf Platz 13 nur knapp an den Top-Ten vorbeischrammte. Insgesamt erreichten 19 Universitäten aus Deutschland das Ranking.

Amerikanische Universitäten das Maß aller Beschäftigungsdinge
Im Ländervergleich erreichten die deutschen Universitäten erstmals eine Platzierung unter den Top-3-Wissenschaftsstandorten im Forschungskontext. Dabei lösten sie britische Hochschulen ab, die einen Platz im Ranking verloren. Auf der Spitzenposition stehen nach wie vor amerikanische Universitäten, die sechs Hochschulen in den Top-Ten stellen. Auf dem zweiten Rang folgen französische Unis, die vor allem in der Breite überzeugen. Die beste Platzierung einer französischen Hochschule erreichte die Centrale Supélec – Paris Saclay University auf Platz 19. Allerdings verzeichnet das Ranking insgesamt fünf französische Unis unter den ersten 50, während sich aus Deutschland neben der TU München nur noch die Berliner Humboldt Universität (Platz 46) in diesem erlauchten Kreis positionieren konnte.

„Es ist auffallend, dass sich deutsche Universitäten im GEURS-Ranking Jahr für Jahr leicht verbessern. Das ist aber kein Grund sich zurückzulehnen, denn es sind immer mehr globale Hochschulen, die großen Wert auf die Beschäftigungsfähigkeit ihrer Studierenden legen. Vor allem asiatische Universitäten holen in dieser Hinsicht deutlich erkennbar auf“, so Robindro Ullah, Geschäftsführer des Trendence Institutes, zu den Ergebnissen der Studie. Dazu passt, dass 49 Hochschulen im Ranking derzeit aus dem asiatischen Raum kommen – 13 davon aus China, 9 aus Japan und 7 aus Südkorea.

Soziale Kompetenzen und Führungsfähigkeiten besonders gefragt
Wenn es um die Definition der Beschäftigungsfähigkeit von Absolvent_innnen geht, haben Arbeitgeber klare Vorstellungen davon, wie die damit verbundenen Fähigkeiten aussehen sollen. So suchen Arbeitgeber hauptsächlich nach Akademiker_innen, die Empathie und Führungsstärke miteinander verbinden. Neben diesen Soft Skills sind nach wie vor digitale Kenntnisse gefragt „Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass viele Arbeitgeber vor allem auf Teamgeist und die Fähigkeit zu einer kooperativen Zusammenarbeit bei Absolvent_innen achten. Fachliche Fähigkeiten werden vor dem Hintergrund des Renommees der analysierten Universitäten meist vorausgesetzt“, so Robindro Ullah.

Über die Studie
Für die Studie, die das Trendence Institut gemeinsam mit der französischen Management-Beratung Emerging durchführt, wurden weltweit 11.560 HR-Verantwortliche mit mehr als 5 Jahren Berufserfahrung und internationaler Recruitingkompetenz in 21 Ländern dazu befragt, welche Universitäten ihre Absolvent_innen am besten auf den Arbeitsmarkt vorbereiten. Dabei konnten sie jeweils bis zu 10 Stimmen abgeben. Das Ergebnis waren 100.700 abgegebene Stimmen für mehr als 1.000 Universitäten, die jährlich 800.000 junge Menschen für den Arbeitsmarkt ausbilden.

Über Trendence
Das Trendence Institut entwickelt seit mehr als 20 Jahren qualitativ hochwertige Studien, Statistiken & Trends über den deutschen Arbeitsmarkt und ist damit das einzige Talent Intelligence Unternehmen mit einem Marktforschungskern. Mit einer umfangreichen Datenbasis zu den Themen Recruiting, Jobsuche & Fachkräftemangel bietet Trendence wichtige Erkenntnisse zur Gegenwart und Zukunft der Arbeitswelt.

Aktueller Trendence HR-Monitor zeigt: Immer mehr Arbeitgeber bieten Studierenden schon während des Praktikums ein Jobangebot zur Festanstellung an

Berlin, November 2023. Mehr als jede_r dritte Studierende freut sich schon während des Praktikums oder eine Werksstudierendentätigkeit über einen unterschriftsreifen Arbeitsvertrag. Das ist eines der Ergebnisse des aktuellen Trendence HR-Monitors, für den das Marktforschungsunternehmen Trendence bundesweit 1.839 Studierende befragte. Demnach geben 34,9% der Befragten an, bereits in dieser Berufsorientierungsphase ein Jobangebot für die Zeit nach ihrem Abschluss erhalten zu haben. 37,0% wurde indes die Möglichkeit in Aussicht gestellt, ihre Bachelor- oder Masterarbeit im Unternehmen zu schreiben. 29,1% berichten davon, dass der Praktikumsarbeitgeber ihnen eine Weiterbeschäftigung während des Studiums in Aussicht gestellt habe. Besonders begehrt auf Unternehmensseite sind Absolvent_innen von IT-Studiengängen, von denen 41,3% ein Jobangebot zur Festanstellung nach dem Uniabschluss angeboten bekommen sowie angehende Ingenieur_innen bei denen die entsprechende Quote gar bei 44,0% liegt.

Praktikant_innen erhalten Jobangebote schon weit vor Studienabschluss
Selbst Studierende, die noch drei Semester oder mehr bis zum Abschluss an der Hochschule lernen müssen, erhalten bereits Jobangebote während eines Praktikums. 33,1% von ihnen geben an, eine solche Offerte schon in dieser Phase vorgelegt bekommen zu haben. „Die heutige Generation Praktikum wird deutlich stärker umworben als vorherige. Durch den viel diskutierten Fachkräftemangel sind Arbeitgeber gut beraten, qualifizierte Talente schon früh in ihrer beruflichen Entwicklung anzusprechen und von sich zu überzeugen. Das Praktikum ist eine große Chance für Unternehmen, junge Menschen dann zu binden, wenn sie den Arbeitgeber von innen kennenlernen. Unsere Zahlen zeigen, dass viele dies in ihre Recruitingstrategie aufnehmen“, so Trendence-Geschäftsführer Robindro Ullah zu den Ergebnissen der Befragung.

Gehaltserwartung liegt bei mehr als 1.400 Euro monatlich
Auch umgekehrt stellt das Praktikum für mehr als die Hälfte der Studierenden (56,4%) ein wesentliches Instrument dar, um einen zukünftigen Arbeitgeber auszusuchen. Allerdings sind sie sich ihres Werts auch bewusst und erwarten im Schnitt 1.415 Euro als monatliche Vergütung. Werksstudierende gehen von 22 Euro Stundenlohn aus. Hintergrund: 63,0% der Hochschulabsolventen schätzen ihre aktuellen Jobperspektiven auf dem Arbeitsmarkt als gut ein. Gerade einmal 3,0% gehen von schlechten Chancen diesbezüglich aus.

Das Trendence Institut kürt die besten HR-Projekte des Jahres und prämiert Arbeitgeber, die sich dem Fachkräftemangel mit kreativen und messbaren Konzepten entgegenstellen

Alle Einreichungen findet ihr zusammengefasst in einem Booklet hier.

Berlin, Oktober 2023. Der akute Mangel an Fach- und Arbeitskräften beflügelt Arbeitgeber in Deutschland zu kreativen und innovativen HR-Kampagnen. Dies bewies einmal mehr die jährliche Vergabe der renommierten Trendence Awards, die am 5. Oktober feierlich in Berlin stattfand. In diesem Jahr zeichnete die hochkarätig besetzte Jury zehn Projekte in ebenso vielen Kategorien aus. Zudem erhielten gleich sechs Unternehmen den Trendence Award in der Sonderkategorie „Unternehmen helfen Menschen“. Unter den Gewinner_innen befinden sich auch in diesem Jahr wieder zahlreiche renommierte Arbeitgeber, die ihre Arbeitgebermarke gekonnt in Szene setzten und so mit ihren Leuchtturmprojekten ein Zeichen zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt setzten. So wurden die Telekom, die Targobank, diconium, Heinrich Schmid, McDonalds, Miele, die Deutsche Bahn, Aldi Süd, Bosch und Deloitte ausgezeichnet.

Einen Platz auf der begehrten Short List für den Trendence Award hatten in diesem Jahr 52 Unternehmen ergattert. Schon diese Nominierung ist eine besondere Auszeichnung, denn die Anzahl der eingereichten Projekte ist traditionell umfangreich. „Die Jury hatte in diesem Jahr wahrlich die Qual der Wahl. Insgesamt haben wir nahezu 100 Einreichungen auf den Tisch bekommen, die gezeigt haben: Die HR-Szene in Deutschland nimmt deutlich Fahrt auf, um die Herausforderungen der Zukunft, von der Transformation von Arbeit bis hin zur Bewältigung des Fachkräftemangels, zu meistern. In Sachen Kreativität, Messbarkeit und Ergebnisorientierung haben wir echte internationale Benchmarks für die HR-Community gefunden und verdientermaßen ausgezeichnet“, erklärt Trendence-Geschäftsführer Robindro Ullah, der den glücklichen Gewinnern die Trendence Awards in Berlin überreichte.

Sonderkategorie für soziales Engagement Besonders großen Applaus auf der Berliner Trendence-Gala erhielten in diesem Jahr die Preisträger_innen in der Sonderkategorie „Unternehmen helfen Menschen“. In dieser wurden Arbeitgeber ausgezeichnet, die über den Tellerrand des eigenen Unternehmens hinaus Kampagnen auf den Weg gebracht haben, die gesellschaftliches Engagement in den Mittelpunkt stellen und so denen helfen, die Hilfe dringen nötig haben. Hier erhielten die Axa, die Deutsche Bahn, KPMG sowie gleich drei Mal Porsche den begehrten Preis.

Die Preisträger des Trendence Awards 2023:

Beste Candidate Experience
Telekom für „Paradigmenwechsel im Recruiting: Berufsorientierung als Inklusivleistung!“

Beste digitale Recruiting Kampagne/ Event KMU
Heinrich Schmid für „Klappern gehört zum Handwerk“

Beste digitale Recruiting Kampagne/ Event Konzern
Deloitte für „Konsolidiert & Optimiert – Berufseinstieg im Consulting“

Beste Employer Brand Kampagne für Schüler_innen
Targobank für „Deine Ausbildung als Spiel entdecken“

Beste Employer Brand Kampagne/ Strategie KMU
Diconium für „drive your life – a diconium roadtrip”

Beste Employer Brand Kampagne/ Strategie Konzern
McDonalds für „#JobsWieDu“

Beste Employer Brand Umsetzung
Miele für „Unleashing Digital Talent: Transforming Futures on miele-d.com“

Beste Recruiting Kampagne/Event
Deutsche Bahn für „Diversity Recruiting ist der Gamechanger im Arbeitskräftemangel“

Innovation des Jahres
Aldi Süd für „aldi.deepdive(live) - Interaktive Live-Streams direkt in den Stellenanzeigen“

Talent Intelligence
Bosch für „Bosch Data Quest“

Sonderkategorie „Unternehmen helfen Menschen“
AXA für „Axa meets Ukraine - unsere Unterstützung für ukrainische Geflüchtete“
Deutsche Bahn für „Go green - go social“
KPMG für „KPMG Pro-bono-Beratung“
Porsche für „Join the Porsche Ride“, „PAVE – Porsche Aftersales Vocational Education“ und „Die 75 Jahre Ehrenamtsaktion von Porsche hilft“

Alles rund um die Trendence Awards 2023 ist unter www.trendenceawards.com zu finden.

Aktueller Trendence HR-Monitor analysiert die Jobwechsel im ersten Halbjahr 2023: Mehr als ein Viertel der Beschäftigten starteten neue berufliche Aufgabe

Berlin, Oktober 2023. Das Job-Karussell in Deutschland dreht sich kräftig weiter. So lautete eines der Ergebnisse des aktuellen Trendence HR-Monitors, für den das Marktforschungsunternehmen Trendence bundesweit 5.226 Arbeitnehmer_innen befragte. Demnach haben mehr als ein Viertel der deutschen Beschäftigten im ersten Halbjahr 2023 ihren Job mit unterschiedlichen Zielen gewechselt. 14% der Befragten wechselten zu einem anderen Arbeitgeber, 6% nahmen einen neuen Job bei ihrem aktuellen Arbeitgeber an und 5% kündigten ihre Anstellung, um ihr eigenes Geschäft zu starten. Besonders hoch ist die Wechselquote bei Akademiker_innen, von denen 29% eine neue berufliche Herausforderung angingen. Aber auch bei nichtakademischen Fachkräften lag die Wechselquote bei immerhin 22,6%. Jobwe

„Trotz einem im europäischen Vergleich geringem Wachstum ist und bleibt der deutsche Arbeitsmarkt bemerkenswert vital. Viele Menschen streben einen Jobwechsel an und vollziehen diesen. Das zeigt einerseits, dass die Menschen ihre hervorgehobene Marktposition verinnerlicht haben und diese für sich nutzen möchten. Andererseits erkennen wir daran, dass sich der Jobmarkt weitestgehend von der wirtschaftlichen Situation abkoppelt“, erklärt Trendence-Geschäftsführer Robindro Ullah.

Interne Jobwechsel sind vor allem Akademiker-Sache
Während die Jobwechsel zu einem neuen Unternehmen bei Akademiker_innen bei 15,0% liegen, wechselten im gleichen Zeitraum 13,4% der sogenannten „Non-Academics“ extern in ein anderes Unternehmen. Größere Unterschiede ermittelten die Trendence-Experten hingegen bei internen Jobwechseln. Denn eine berufliche Veränderung beim bestehenden Arbeitgeber vollzogen 8,0% der Beschäftigten mit akademischer Ausbildung und nur 4,8% der Fachkräfte. Die Quote der Gründungen von vormals Angestellten im ersten Halbjahr lag insgesamt bei 5,0% - Akademiker_innen gründeten zu einem Anteil von 6,1%, Fachkräfte zu einem von 4,4%.

Gehaltssteigerung als treibende Kraft für den Wechsel
Der am häufigsten genannte Grund für einen Jobwechsel ist und bleibt das Gehalt – unabhängig vom Geschlecht. 36,9% der Männer und 36,2% der Frauen geben das Verdienst als ihre wichtigste Wechselmotivation an – für beide die Top-Antwort auf die Frage, was sie dazu bewogen hat, einen Jobwechsel anzustreben. Der finanzielle Plan geht in den meisten Fällen auch auf. Denn 39,2% der Jobwechsler_innen erreichten einen Gehaltssprung von bis zu 20% oder mehr, nachdem sie sich beruflich verändert hatten. Weitere 44,2% berichteten derweil von einer Steigerung ihres beruflichen Einkommens um bis zu 10%.

Über die Befragung
Für die hier thematisierte repräsentative Umfrage befragte das Trendence Institut bundesweit 5.226 Menschen – 1.961 Beschäftigte mit akademischem Hintergrund sowie 3.266 Fachkräfte. Der Befragungszeitraum lag im Juli 2023. Der aktuelle Trendence Trend Report „Jobwechsel Trends 2023“ steht interessierten Arbeitgebern kostenfrei zum Download zur Verfügung.

Aktueller Trendence HR-Monitor: Knappe Mehrheit der Bewerber*innen bevorzugt es, in Stellenanzeigen gesiezt zu werden

Berlin, September 2023. Förmlichkeit steht im Bewerbungsprozess bei etwas mehr als der Hälfte der Bewerber*innen hoch im Kurs. Die knappe Mehrheit von ihnen möchten in Stellenanzeigen lieber gesiezt werden. So lautet ein Ergebnis des aktuellen Trendence HR-Monitors, für den das Marktforschungsunternehmen Trendence bundesweit 8.668 Bewerbende jeden Alters befragte. Demnach bevorzugen 52,3% der Befragten eine förmliche Ansprache per Sie, wenn sie auf Jobbörsen oder Karrierewebseiten nach neuen beruflichen Herausforderungen suchen. Nur 47,7% möchten dagegen geduzt werden, wenn sie sich auf Jobsuche befinden.

Dieser Trend zeigt sich unabhängig von Alter oder Ausbildungsstand. Denn neben berufserfahrenen Beschäftigten, von denen 53,3% gesiezt werden möchten, favorisieren auch viele jungen Menschen das „Sie“ in Stellenausschreibungen. 52,5% der Schüler und Schülerinnen finden es besser in Stellenanzeigen formell angesprochen zu werden. Lediglich bei Studierenden liegt der Anteil der „Duz-Freunde“ mit 51,0% knapp über der Hälfte.

IT-Kräfte sind am förmlichsten, Marketing-Kandidat*innen am legersten Als besonders ausgeprägte Siez-Anhänger*innen zeigen sich gemäß der Trendence-Analyse IT-Spezialist*innen und Pflegekräfte. Während 59,6% der Bewerber*innen aus der Pflege siezende Arbeitgeber favorisieren, liegt der Anteil bei IT-Beschäftigten bei 57,3%. Deutlich anders sehen das Kandidat*innen für Marketing-Jobs. Hier liegt der Anteil derjenigen, die gesiezt werden möchten bei vergleichsweise geringen 38,4% der Teilnehmenden. In der Gastronomie verzeichnen das Forscher-Team ein gespaltenes Bild. Hier möchten 49,7% gesiezt und 50,3% geduzt werden.

Einig sind sich die meisten Bewerber*innen allerdings darin, dass die ausschreibenden Arbeitgeber mit Hochdeutsch auf Mitarbeitersuche gehen sollten. Das bevorzugen 87,7% der Befragten. Immerhin 12,3% hätten aber auch kein Problem damit, wenn es ein Unternehmen einmal mit einem Dialekt versuchen würde.

„Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels ist es für Arbeitgeber wichtig, gefragte Kandidat*innen schon in Stellenanzeigen so zu adressieren, dass diese sich gleich angesprochen fühlen. In einem Umfeld, in dem die eine Hälfte gesiezt und die andere geduzt werden möchte, ist das allerdings nicht so einfach. Der richtige Weg kann daher sein, die Ansprache so zu handhaben, wie es bereits im Unternehmen gelebt wird. So erhalten die Bewerber*innen schon vor dem ersten Kennenlernen einen Eindruck davon, was sie im späteren Berufsalltag erwartet. Zudem gilt aber auch: Wenn andere Arbeitgeberleistungen überzeugend genug sind, werden Arbeitgeber, keinen Kandidat*innen alleine dadurch verlieren, dass sie in Stellenanzeigen eine Anrede wählen, die nicht alle Bewerber*innen gleichermaßen bevorzugen“, so Robindro Ullah zu den Ergebnissen der Befragung.

Über die Befragung
Für die hier thematisierte repräsentative Umfrage befragte das Trendence Institut bundesweit 8.668 Menschen – 5.276 Beschäftigte, 1.797 Studierende sowie 1.595 Schüler*innen. Der Befragungszeitraum lag im Juni 2023.

Der aktuelle Trendence Trend Report „Quo Vadis Stellenanzeigen“ steht interessierten Arbeitgebern kostenfrei zum Download zur Verfügung.

Aktueller Trendence HR-Monitor untersucht die Bereitschaft von Bewerber*innen künstliche Intelligenz für Bewerbungen zu nutzen

Berlin, September 2023. Bewerbungen per künstlicher Intelligenz werden zunehmend zur Option für Bewerber und Bewerberinnen. Das ist ein Ergebnis des aktuellen Trendence HR-Monitors, für den das Marktforschungsunternehmen Trendence bundesweit 4.061 Bewerbende befragte. Demnach können sich 40,1% der berufserfahrenen Befragten vorstellen, ihr Anschreiben mit Hilfe künstlicher Intelligenz, zum Beispiel mit ChatGPT, zu verfassen. Noch höher der Anteil bei Studierenden. Von diesen ist das für 45,6% eine denkbare Option hinsichtlich ihrer nächsten Bewerbung. Der hohe Anteil hat viel mit dem gesteigerten Bekanntheitsgrad von ChatGPT zu tun. Dieser stieg im Zeitraum von Januar bis Juni von 47,1% auf 83,3%. Etwas geringer fällt die Steigerung bei Fachkräften ohne akademische Ausbildung aus. Hier stieg die Bekanntheit im gleichen Zeitraum von 39,3% auf 56,1%.

„Die Einführung von ChatGPT war ein Durchbruch für die Nutzung künstlicher Intelligenz – ähnlich wie die Einführung des iPhone 2007 die mobile Internetnutzung in Gang brachte. Es ist daher nur folgerichtig, dass auch der Bewerbungsprozess in hohem Maße davon beeinflusst sein wird. Bewerber*innen werden zukünftig primär mithilfe künstlicher Intelligenz nach Jobs suchen, ihre Unterlagen von ChatGPT erstellen lassen und sich mithilfe geeigneter KI-Tools auf Job-Interviews vorbereiten“, erklärt Trendence-Geschäftsführer Robindro Ullah.

KI soll Recherche nach Informationen über Arbeitgeber übernehmen Neben der Erstellung von Anschreiben steht aus Bewerbersicht vor allem die Recherche zu Arbeitgebern im Mittelpunkt, wenn es darum geht, wie Tools auf Basis künstlicher Intelligenz ihre Jobsuche erleichtern können. So können sich 45,8% der befragten Beschäftigten vorstellen über diesen Weg Stellenanzeigen zu suchen. 39,3% würden mithilfe entsprechender Tools Arbeitgeberinformationen zu filtern und ein Drittel der Befragten (33,5%) würden unter Einbezug von künstlicher Intelligenz Arbeitgeberbewertungen auf kununu & Co analysieren. Ausschließen mochten dagegen nur 9,1% der Befragten die Nutzung von KI im Bewerbungsprozess.

Umgekehrt wäre es aus Sicht eines Teils der befragten Kandidat_innen auch in Ordnung, wenn Arbeitgeber auf KI-Tools im Bewerbungsprozess zurückgreifen. Allerdings bewegt sich die Zustimmung diesbezüglich unter der 40-Prozent-Marke. So wären zum Beispiel 39,6% der Bewerber*innen damit einverstanden, wenn Unternehmen automatisierte Antworten per künstlicher Intelligenz verfassen. Weitere 39,1% können sich Terminvereinbarungen über diesen Weg gut vorstellen. Weniger hoch im Kurs steht dagegen die Integration von KI-Technik in Jobinterviews. Das befürworten nur 14,1% der Bewerber*innen.

Weniger als ein Fünftel fühlen sich sicher im Umgang mit KI „Bevor Bewerber*innen allerdings die nahezu gesamte Bandbreite künstlicher Intelligenz nutzen können, bedarf es weiterer Tools wie ChatGPT, die eine intuitive Nutzung mit einem unmittelbaren Ergebnis verbinden. Unsere Daten zeigen, dass genau das vielen Menschen derzeit noch fehlt“, so Robindro Ullah. Gemäß der Trendence-Monitor-Ergebnisse fühlen sich aktuell nur 17,9% der berufserfahrenen Bewerber*innen sehr vertraut mit der Nutzung künstlicher Intelligenz. Immerhin 49,0% schätzen sich selbst als mäßig vertraut ein, während 27,2% zugeben, sich wenig und 5,9% gar einräumen, sich gar nicht auszukennen.

Über die Befragung Für die hier thematisierte repräsentative Umfrage befragte das Trendence Institut bundesweit 4.061 Menschen – 2.264 Beschäftigte sowie 1.797 Studierende. Der Befragungszeitraum lag im Juni 2023.

Der aktuelle Trendence Trend Report „KI im Bewerbungsprozess“ steht interessierten Arbeitgebern hier kostenfrei zum Download zur Verfügung.

Trendence-Geschäftsführer und anerkannter HR-Experte übernimmt 20% der Trendence-Anteile

Berlin, August 2023. Investition im HR-Markt: Trendence-Geschäftsführer Robindro Ullah bindet sich ab sofort als Gesellschafter noch stärker an das unabhängige Daten- und Marktforschungsunternehmen mit Sitz in Berlin. Der anerkannte HR-Profi übernimmt rückwirkend zum 1. Januar diesen Jahres 20% des Funke-Tochterunternehmens. Seit 2018 Trendence-Geschäftsführer, trieb er in dieser Funktion die Transformation des Unternehmens zu einem führenden ‚Data-As-A-Service‘-Anbieters für Arbeitgeber jeder Größe entscheidend voran. Seit 2020 gelang es dem Trendence-Team unter seiner Führung, den Jahresumsatz beinahe zu verdoppeln. Über den Kaufpreis der Unternehmensanteile wurde von beiden Seiten Stillschweigen vereinbart.

Renommierter Branchenexperte mit Erfolgsrezept für den Fachkräftemangel
Robindro Ullah gehört seit Jahren zu den anerkanntesten HR-Experten im deutschsprachigen Raum. Neben seiner erfolgreichen Mission als Trendence-Geschäftsführer fungiert er als Entrepreneur, gefragter Referent sowie als einer der meist gehörten Podcaster für Arbeitswelt- und HR-Tech-Themen. Der renommierte Vordenker der Branche unterstreicht mit dem Einstieg als Teilhaber, wie sehr er von einer erfolgreichen Zukunft des Trendence-Geschäftsmodells überzeugt ist. „Es ist ein offenes Geheimnis, dass sich HR in Unternehmen zukünftig deutlich hin zu einem intensiven Umgang mit Daten entwickeln muss und wird. Der allseits beklagte Fachkräftemangel ist für Arbeitgeber in allen HR-Bereichen nur durch einen skalierbaren Business-Ansatz lösbar – von strategischen HR-Management-Fragen über die Entwicklung attraktiver Employer-Branding-Strategien bis hin zur Nutzung verlässlicher Daten im Recruitingprozess sowie deren Berücksichtigung in der Mitarbeiterbindung und -entwicklung. Trendence bietet in diesem Spannungsfeld den genau passenden Daten-Baukasten, wohlgemerkt für eines der aktuell drängendsten Probleme der deutschen Wirtschaft“, so Robindro Ullah.

HR-Monitor als interaktives Daten-Tool für Arbeitgeber
Eines der zentralen Produkte mit dem Trendence, den Ansatz des „Data-Driven-HR-Management“ für Unternehmen ermöglicht, ist der Trendence HR-Monitor. Mit diesem umfangreichen Daten-Tool erfassen Arbeitgeber, vom internationalen Konzern bis zum KMU, per Abo-Modell das aktuelle Verhalten und die Wünsche von Arbeitnehmenden auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Das daraus gewonnene Wissen versetzt sie in die Lage daten-getriebene und damit fundierte Entscheidungen zu treffen, mit denen sie Mitarbeitende finden und binden. „Der HR-Monitor ist die wahrscheinlich umfangreichste Ansammlung von Daten auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Er wird monatlich aktualisiert und umfasst das komplette Marktforschungsspektrum der Arbeitswelt sowie angeschlossener weiterer Datenquellen wie dem statistischen Bundesamt. Kunden und Kundinnen, die auf diese Datenbasis zurückgreifen, befinden sich am Puls der Zeit. Denn sie finden fundierte Problemlösungsansätze für einen immer enger werdenden Talentmarkt – ein gutes Beispiel dafür, wie gut Trendence genau das abbildet, was Arbeitgeber benötigen, um im Wettbewerb um Mitarbeitende zu bestehen“, so Robindro Ullah. „Auch aufgrund der erfolgreichen Umsetzung solcher moderner, digitaler Produkte, war es leicht, mich für ein Investment zu entscheiden.“

Aktueller Trendence HR-Monitor zeigt: Chancengleichheit im Bewerbungsprozess ist aus Sicht vieler Beschäftigten häufig immer noch Wunschdenken

Berlin, Juni 2023. Chancengleichheit im Bewerbungsprozess ist aus Sicht vieler Beschäftigten eine Frage der Herkunft. Diese Wahrnehmung teilen sowohl Menschen mit als auch ohne Migrationshintergrund. So lautet ein Ergebnis des aktuellen Trendence HR-Monitors, für den das Marktforschungsunternehmen Trendence bundesweit 4.961 Beschäftigte und 1.953 Studierende befragte. Demnach finden 48,8% der Arbeitnehmer_innen mit Migrationshintergrund, dass sie nicht die gleichen Chancen auf dem Arbeitsmarkt besitzen wie einheimische Kandidat_innen. Den Eindruck bestätigen 48,6% der Befragten ohne Migrationshintergrund. Deutlich höher ist der Anteil der Studierenden, die von einem solchen Ungleichgewicht auf dem Jobmarkt ausgehen. 63,3% der Studierenden mit Migrationshintergrund beklagen fehlende Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt, was 62,7% ihrer Kommiliton_innen ohne bestätigen.

Ein Viertel müssen taktlose Andeutungen zur Herkunft hinnehmen
41,0% der Beschäftigten, die nicht in Deutschland geboren wurden oder mindestens ein Elternteil ohne einheimische Wurzeln haben, geben in der Trendence-Umfrage zudem an, sie seien bereits mindestens einmal im Bewerbungsprozess diskriminiert worden. Mehr als ein Viertel berichten von Diskriminierungserfahrungen, in der sie deplatzierte Bemerkungen zu ihrer Herkunft hinnehmen mussten (26,1%) oder im Bewerbungsprozess eine offensichtliche Ungleichbehandlung erfuhren (23,5%). 14,8% erhielten eigenen Angaben zufolge gar eine Absage, in der eine fehlende Eignung für den entsprechenden Job mit der Herkunft des Bewerbenden begründet wurde.

Mitarbeiter_innen zufrieden mit der Zusammensetzung der Belegschaften
Eine Zahl zur erlebten Vielfalt von Beschäftigten bei ihrem aktuellen Arbeitgeber zeigt, dass der Bewerbungsprozess und die Situation im Unternehmen unterschiedlich wahrgenommen werden. So zeigen sich derzeit fast zwei Drittel der Befragten (63,1%) in ihrem aktuellen Arbeitsumfeld mit der diversen Unternehmenskultur hinsichtlich der Herkunft zufrieden. Gerade einmal 7,4% bemängeln, dass ihr Unternehmen hier nicht zufriedenstellend aufgestellt sei. Trotzdem würden sich 35,0% der Beschäftigten wünschen, dass ihr Arbeitgeber seine Bemühungen zu mehr Vielfalt, was die Herkunft der Mitarbeitenden betrifft, maximiert. 49,4% finden, dieser sollte zumindest den aktuellen Status diesbezüglich beibehalten. Dazu passt: 57,5% aller Befragten finden, dass sich eine solche Belegschaft positiv auf die Kommunikation an ihrer Arbeitsstelle auswirkt. Weitere 58,5% geben zudem an, dass sie ihre Zufriedenheit mit ihrem Arbeitgeber steigere. 54,1% sind letztlich überzeugt, dass eine derart bunte Zusammensetzung die Innovationskraft im Unternehmen anhebt.

„Unsere Zahlen zeigen: Ein Großteil der Beschäftigten bestätigt, dass viele Arbeitgeber in Deutschland bereits bunt und vielfältig aufgestellt sind. Nur wenige Mitarbeitende sehen das nicht so. Allerdings gehört es offenbar auch zur Wahrheit, dass diese gelebte Vielfalt nicht immer auch in den Bewerbungsprozess übertragen wird. Das ist traurig, denn Chancengleichheit sollte vom Vorstellungsgespräch über das Onboarding und über die komplette Spanne der Zusammenarbeit hinweg eine Selbstverständlichkeit für Arbeitgeber sein“, so Robindro Ullah zu den Ergebnissen der Befragung.

Über die Befragung
Für die hier thematisierte repräsentative Umfrage befragte das Trendence Institut bundesweit 6.914 Menschen – 4.961 Beschäftigte sowie 1.953 Studierende. 1.106 der befragten Arbeitnehmer_innen besitzen eigenen Angaben zufolge einen Migrationshintergrund. Der Befragungszeitraum lag im Mai 2023.

Trendence-Ranking 2023 veröffentlicht: Automobilkonzerne, die Bundeswehr und Google wirken besonders anziehend auf dem Arbeitsmarkt

Berlin, Mai 2023. Die großen Automobilkonzerne sowie die Bundeswehr stehen in der Gunst von Beschäftigten weit oben, wenn diese sich nach einem neuen Arbeitgeber umschauen. Das ist ein Ergebnis des aktuellen Trendence-Rankings, das jedes Jahr die beliebtesten Arbeitgeber Deutschlands ermittelt. Auch in diesem Jahr befragten die Marktforscher des Trendence Instituts mehr als 68.000 Beschäftigte zu ihrem Wunscharbeitgeber. Für das Trendence Professionals-Ranking wurde die Meinung von 25.652 Beschäftigten mit Hochschulabschluss ausgewertet, für das Fachkräfte-Ranking die 42.817 Teilnehmenden ohne eine solche Ausbildung. Das Ergebnis: Beliebteste Arbeitgeber für Akademiker_innen sind BMW, Audi und Google. Bei Nichtakademiker_innen stehen die Bundeswehr, Audi sowie BMW und Porsche ganz hoch im Kurs.

Automobilbauer und Handelsunternehmen für Akademiker_innen besonders attraktiv

Beschäftigte mit akademischem Hintergrund sind gefragt wie selten zuvor. Satte 63,1% der Arbeitnehmerinnen mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund erhielten in den letzten 12 Monaten eigenen Angaben zufolge ein externes Jobangebot. Besonders erfolgsversprechend könnte eine solche Direktansprache aus Unternehmenssicht für Automobilhersteller sein. Denn in den Top-Ten der beliebtesten Arbeitgeber landeten mit BMW (Platz 1), Audi (Platz 2), Porsche (Platz 4) und Daimler (Platz 7) gleich vier Autokonzerne. Lediglich Tesla verlor als Arbeitgeber aus der Automobilindustrie deutlich an Boden und verschlechterte sich im Jahresvergleich von Rang 10 auf 17. Große Sätze voran machten dagegen Unternehmen aus dem Handelssegment. So verbesserte sich die Drogeriekette dm im Ranking von Platz 24 auf 19, während der E-Commerce-Riese Amazon von Position 10 auf den 7. Rang (gemeinsam mit Daimler) kletterte. Amazon profitierte dabei vor allem vom Votum der IT-Spezialistinnen, die das Unternehmen hinter Apple auf den zweiten Platz ihrer spezifischen Rangliste setzten. Top-Arbeitgeber bei Ingenieuren wurde indes Audi. Bei Beschäftigten mit wirtschaftlichem Background landete BMW auf dem Siegertreppchen und bei solchen mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt behauptete sich BionTech an der Spitze.

„Wir erleben derzeit auf dem Arbeitsmarkt, wie das Selbstvertrauen der Beschäftigten aufgrund ihrer gefragten Position wächst. Damit geht eine erhöhte Wechselabsicht der Arbeitnehmerinnen einher, die ihren Marktwert ausnutzen möchten. Beispiel: Gerade einmal 17,7% der IT-Spezialistinnen hierzulande sind derzeit nicht gesprächsbereit, wenn es um einen Jobwechsel geht. Vor diesem Hintergrund stehen vor allem die Arbeitgeber im Fokus der gefragten Talente, die mit hohen Attraktivitätswerten aufwarten. Das Trendence-Ranking zeigt, welche Unternehmen hier besonders positiv wahrgenommen werden“, so Robindro Ullah, Geschäftsführer von Trendence zu den Ergebnissen des Trendence-Rankings 2023.

Bundeswehr auch in schwierigen Zeiten beliebtester Arbeitgeber für Fachkräfte
Erhöhte Wechselabsichten erkennen die Trendence-Marktforscher auch bei nichtakademischen Fachkräften. So sind derzeit vier Fünftel aller Beschäftigten in diesem Bereich eigenen Angaben zufolge tendenziell an einem Wechsel interessiert. Dabei scheinen vor allem Automobilkonzerne gute Chancen zu haben, um in Zeiten des Personalmangels neue Mitarbeitende zu gewinnen. Hintergrund: Die Hälfte der Top-Ten-Arbeitgeber im aktuellen Trendence Fachkräfte-Ranking sind Automarken (Audi, BMW, Porsche, Daimler und Volkswagen). Beliebtester Arbeitgeber für nichtakademische Fachkräfte ist allerdings die Bundeswehr, die ihren Spitzenplatz aus dem vergangenen Jahr erfolgreich verteidigte. „Das positive Abschneiden der Bundeswehr ist in diesen Zeiten sicherlich überraschend, zeigt aber auch, dass sich viele Menschen durch den öffentlichen Fokus mit einem Jobwechsel zu ihr beschäftigen. Interessant in diesem Kontext: Auch und gerade bei Frauen belegt die Bundeswehr Spitzenplätze“, erklärt Robindro Ullah.

Besonders große Sprünge im „Blue-Collar-Segment“ gelangen indes auch den Konsumgüter- und Handelsunternehmen. So verbesserte sich adidas von 11 auf den 7. Platz. Aldi Süd konnte sich von Position 23 auf Platz 17 vorschieben und das Automobilservice-Unternehmen ATU kletterte von Rang 89 auf 52. Interessant: Im Berufsumfeld „Gesundheit und Soziales“ landete der MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) vor der Bundeswehr und der Caritas auf dem Spitzenplatz als beliebtester Arbeitgeber.

Über die Trendence-Rankings
Seit dem Jahr 2006 veröffentlicht das Trendence Institut jährlich die Trendence-Arbeitgeber-Rankings, die die attraktivsten Arbeitgeber Deutschlands in vier Kategorien ausweisen: Professionals, Fachkräfte, Studierende und Schüler_innen. Für die hier thematisierten Rankings wurden 68.469 Beschäftigte befragt – 42.817 Nicht-Akademiker_innen für das Fachkräfte-Ranking und 25.652 Akademiker_innen für das Professionals-Ranking.

Trendence-Absolvent_innen-Ranking 2023 veröffentlicht: Studierende orientieren sich an den großen Unternehmensmarken, um ihre Karriere anzukurbeln

Berlin, Mai 2023. Die großen Automobilbauer, Internetkonzerne sowie BionTech als Pharma-Riese stehen an deutschen Universitäten und Hochschulen hoch im Kurs, wenn es um den passenden Arbeitgeber für die bevorstehende Berufskarriere geht. Das ist ein Ergebnis des aktuellen Trendence Absolvent_innen-Rankings für den in diesem Jahr 22.758 Studierende aus unterschiedlichen Fachrichtungen befragt wurden. Beliebtester Arbeitgeber bei Wirtschaftswissenschaftlern ist demnach Apple, gefolgt von Daimler und BMW. Studierende der IT-Wissenschaften würden ebenfalls am liebsten für Apple arbeiten. Google, Amazon und Microsoft landeten hier auf den weiteren Plätzen. Bei angehenden Ingenieur_innen steht BMW vor Audi sowie Porsche und Daimler auf der Pole Position, während BionTech seine Spitzenposition aus dem vergangenen Jahr bei den Naturwissenschaftler_innen vor Bayer und der Max-Planck-Gesellschaft behauptet.

Consulting-Branche feiert ungeahntes Comeback bei Wirtschaftsabsolvent_innen
Die großen Gewinner in der Kandidaten-Sparte der Wirtschaftswissenschaftler_innen sind überraschenderweise die Beratungsunternehmen. So stieg etwa Deloitte innerhalb eines Jahres von Position 20 direkt in die Top Ten (Platz 9), während sich mit EY ein zweiter Arbeitgeber der „Big Four“ unter den Unternehmensberatungen von Rang 25 auf 16 verbesserte. Ein ähnlich bemerkenswerter Sprung gelang der Fluglinie Lufthansa, die sich von Platz 16 kommend, nun den 9. Rang mit Deloitte teilt. Am meisten Boden verloren im Vergleich zum Vorjahrsranking der Automobilhersteller Tesla, der 14 Plätze verlor und aktuell nur noch auf Rang 23 geführt wird sowie die Europäische Zentralbank (EZB), die von 18 auf 33 zurückfiel. Insgesamt gaben 8.036 Wirtschaftsabsolvent_innen ihr Votum zu ihrem Wunscharbeitgeber ab.

Automobilbranche für Techniker_innen nach wie vor das Maß aller Dinge
In den technischen Studienfächern schnitten die Automobilhersteller am besten ab und behaupteten so ihre Stellung als beliebteste Arbeitgeberbranche für angehende Ingenieur_innen. 32,9% der 7.520 Befragten nannten sie als ihre Wunschbranche, gefolgt von Unternehmen aus dem Umfeld der Elektrotechnik (19,2%) sowie dem Maschinenbau (18,2%). Die großen Gewinner des Trendence Rankings für technischen Absolvent_innen sind neben BMW als beliebtestem Arbeitgeber, der Energiekonzern E.ON, der von Platz 34 auf 20 kletterte sowie die Deutsche Bahn, die einen Sprung von Platz 10 auf 8 verzeichnete.

IT-Absolvent_innen möchten zu den Internet-Giganten
Bei IT-Studierenden stehen wie im vergangenen Jahr vor allem die großen und bekannten Internet-Riesen hoch im Kurs, wenn es um den Start der berufliche Laufbahn geht. Unter den Top-3-Arbeitgebern sind mit Apple, Google und Amazon die wohl bekanntesten Tech-Marken diesbezüglich vertreten. Microsoft rundet diesen Eindruck auf Platz 4 ab. Erst danach folgen mit BMW, Tesla und Porsche die großen Automobilunternehmen. Kein Wunder also, dass insgesamt 62,1% der Befragten vor allem für IT-Dienstleistungsunternehmen arbeiten möchten. Zum Vergleich: Die nächstplatzierten Automobilhersteller (12,2%) und Elektrotechnik-Unternehmen (11,0%) folgen mit großem Abstand.

BionTech behauptet Platz an der naturwissenschaftlichen Arbeitgeber-Sonne
Mehr als die Hälfte der Absolvent_innen in Naturwissenschaften (52,4%) hoffen auf einen Berufseinstieg in der Chemie- und Pharma-Industrie, gefolgt von Forschungsinstituten, die bei 27,6% der Stimmen landen. Wie im vergangenen Jahr profitierte BionTech als Top-Arbeitgeber von seinem großen Erfolg in den Pandemie-Jahren und dem damit verbundenen Imagegewinn. Trotz leichter Einbußen in den Beliebtheitswerten blieb der Corona-Impfstoff-Entwickler unangefochten auf der Spitzenposition. Große Sprünge im Ranking gelangen indes der Lufthansa, die von Rang 66 auf 37 sprang, der Bundeswehr, die sich um acht Plätze auf Position 15 verbesserte sowie Ratiopharm (von 27 auf 16). Großer Verlierer auch bei Naturwissenschaftler_innen: Tesla. Das Automobilunternehmen fiel von Platz 7 auf 12.

Über die Trendence-Rankings
Seit dem Jahr 2006 veröffentlicht das Trendence Institut jährlich die Trendence-Arbeitgeber-Rankings, die die attraktivsten Arbeitgeber Deutschlands in vier Kategorien ausweisen: Professionals, Fachkräfte, Studierende und Schüler_innen. Für das hier thematisierte Absolvent_innen-Ranking wurden 22.758 Studierende befragt. 8.036 Teilnehmende studierten zum Zeitpunkt der Befragung wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge, 7.520 Befragte verfolgten Ingenieurswissenschaften, 4.062 IT-Wissenschaften und 3.140 naturwissenschaftliche Fächer.

Trendence-Schüler_innen-Ranking 2023 veröffentlicht: Vor allem Mädchen möchten zur Polizei, während die Jungen primär vom Pausen- auf den Kasernenhof wechseln möchten

Berlin, Mai 2023. Die Polizeiwache und der Kasernenhof sind die beliebtesten Arbeitsorte junger Menschen in Deutschland. Das ist das Ergebnis des aktuellen Trendence-Schüler_innen-Barometers. Für diesen wurden bundesweit 34.234 Schüler und Schülerinnen der Klassen 8 bis 13 dazu befragt, wer aus ihrer Sicht die attraktivsten Arbeitgeber Deutschlands sind. Demnach verteidigten Polizei und Bundeswehr die Spitzenplätze des renommierten Rankings. Den dritten Platz sicherte sich der Sportartikel-Hersteller adidas vor den Automobil-Riesen BMW und Porsche. Auffallend: Die Polizei steht vor allem bei jungen Mädchen hoch im Kurs (Platz 1), während Jungs einen Berufseinstieg bei der Bundeswehr ganz oben auf ihrer Liste haben. Schülerinnen setzen die Bundeswehr dagegen „nur“ auf Rang 2 ihrer Traumarbeitgeber. Großer Verlierer des diesjährigen Rankings ist der Aufsteiger des vergangenen Jahres. Der Automobilhersteller Tesla fiel auf der Beliebtheitsskala zwar „nur“ von Platz 5 auf 6, verzeichnete aber prozentual die größten Stimmenverluste. Aufsteigende Tendenz registrierten die Trendence-Analysten dagegen vor allem bei Porsche (von 6 auf 5), dem Modeunternehmen New Yorker (von 24 auf 16) sowie bei Aldi Süd (von 35 auf 22) und Volkswagen (von 35 auf 28).

Handelsbranche wird für Bewerbende wieder deutlich attraktiver
Im Branchen-Ranking verteidigte der Öffentliche Dienst seine Spitzenposition in der Gunst der Schüler und Schülerinnen. 36,2% der Teilnehmenden nannten diesen als die Branche, in der sie bevorzugt arbeiten möchten. Allerdings ist nach den Jahren der Pandemie eine leicht rückläufige Attraktivität für öffentliche Arbeitgeber erkennbar. So lag deren Beliebtheitswert vor zwei Jahren noch bei 43,8%, also 7,6% über dem aktuellen Wert. Von diesen Verlusten profitiert vor allem der Handel, der seine Beliebtheitswerte im Vergleich zu 2021 um satte 9% deutlich steigerte. Auf Platz 3 landete die Automobilbranche (22,9%), die bei den Jungs auf Position 1 landete, während die Mädchen öffentliche Arbeitgeber auf ihre Spitzenposition setzten. „Wir sehen in unseren Ergebnissen, dass die Attraktivität von Organisationen und Institutionen der öffentlichen Hand leicht nachlässt. Während der Corona-Zeit standen vor allem Attraktivitätswerte wie Jobsicherheit und Sinnstiftung hoch im Kurs. In der Post-Corona-Zeit treten derartige Kriterien nun wieder etwas in den Hintergrund, so dass privatwirtschaftliche Arbeitgeber, die mehr für gute Bezahlung und steilere Karrierepfade stehen, wieder deutlich anziehender wirken“, so Robindro Ullah, Geschäftsführer von Trendence zu den Ergebnissen. Zu dieser Einschätzung passt: Als wichtigsten Faktor für ihre Arbeitgeberwahl schätzen junge Menschen den Kollegenzusammenhalt ein. 55,5% halten diesen für sehr wichtig. Einer sinnvollen Tätigkeit nachzugehen, finden zwar immer noch 54,0% sehr wichtig – das sind allerdings 5,1% weniger als noch vor zwei Jahren. Zudem ganz oben auf der Prioritätenliste: ein ansprechendes Gehalt, genügend Freizeit neben der Arbeit sowie vielversprechende Karriereperspektiven.

WhatsApp ist meistgenutzter Social-Media-Kanal für Arbeitgebersuche
Wenn junge Menschen sich über ihren ersten Arbeitgeber informieren, setzen sie wenig überraschend vor allem auf ihr Smartphone. 54,3% beginnen ihre Job-Recherche mit dem Smartphone. Berufsberatungen an Schulen nehmen immerhin 44,2% der Schüler und Schülerinnen wahr, während nur 14,5% die Angebote im Berufsinformationszentrum oder bei der Bundesagentur für Arbeit direkt nutzen. Mehr als die Hälfte, wenn auch 9,8% weniger als noch vor zwei Jahren, setzen auf Social-Media-Kanäle, wenn es um die Suche nach dem passenden Arbeitgeber geht. Dabei verzeichnet WhatsApp den höchsten Nutzungsgrad (57,2%), gefolgt von Instagram (53,8%). Mit teils deutlichem Abstand folgen Youtube (35,0%), Snapchat (25,2%) und Facebook (19,2%). Den höchsten Zuwachs ermittelten die Trendence-Marktforscher derweil für TikTok. Hier stieg der Nutzungsgrad im Arbeitgeber-Kontext per Zwei-Jahres-Vergleich um mehr als das Doppelte auf 31,1%.

Über die Trendence-Rankings
Seit dem Jahr 2006 veröffentlicht das Trendence Institut jährlich die Trendence-Arbeitgeber-Rankings, die die attraktivsten Arbeitgeber Deutschlands in vier Kategorien ausweisen: Professionals, Fachkräfte, Studierende und Schüler_innen. Für das hier thematisierte Schüler_innen-Ranking wurden 34.234 Schüler und Schülerinnen aus den Klassen 8 bis 13 befragt. Das Durchschnittsalter der Teilnehmenden betrug zum Zeitpunkt der Befragung (Januar 2022) 16,6 Jahre. 35,7% streben das Abitur an, 38,6% die Mittlere Reife, 15,8% den Hauptschulabschluss sowie 9,9% die Fachhochschulreife. 54,4% möchten nach erfolgreichem Schulabschluss eine Berufsausbildung absolvieren. 48,8% der Befragten waren männlich, 48,5% weiblich und 2,7% gaben an, divers zu sein.

Aktueller Trendence HR-Monitor analysiert Jobsuche von Schüler_innen: Junge Berufsstartende beginnen ihre Jobsuche überwiegend auf Suchmaschinen

Berlin, März 2023. Schüler_innen beginnen ihre Jobsuche in erster Linie über Google & Co. Das ist ein Ergebnis des aktuellen Trendence-HR-Monitors, für den das Marktforschungsunternehmen Trendence bundesweit 1.704 junge Menschen, die sich derzeit mit ihrem Berufseinstieg befassen, an deutschen Schulen befragte. Demnach sind Stellenanzeigen für sie die entscheidende Quelle der Jobsuche. So finden 61,5% der Befragten die Jobs, auf die sie sich schließlich bewerben über die Ausschreibungen der Unternehmen. Interessant: Während ältere Kandidaten-Gruppen wie Studierende oder bereits berufserfahrene Beschäftigte hier direkt über Online-Jobbörsen zu den passenden Arbeitgebern finden, nutzen Schüler_innen überwiegend allgemeine Suchmaschinen dafür. Mehr als die Hälfte (51,1%) von ihnen wählen diesen Weg für ihre Jobsuche. Allgemeine Stellenbörsen sind nur für 34,8% von ihnen erste Wahl. Zum Vergleich: Bei berufserfahrenen Bewerbenden liegt der Anteil der Jobbörsen-Einsteiger bei 57,8%, während „nur“ 29,3% über Google oder andere Suchmaschinen nach den passenden Ausschreibungen suchen.

Ein Drittel der Schüler_innen verschicken Initiativbewerbungen
Neben der klassischen Stellenanzeige vertrauen Schüler_innen bei ihrer Jobsuche vor allem auf Eigeninitiative und Hinweise aus dem eigenen Bekanntenkreis. Etwas mehr als ein Drittel (33,7%) setzen auf Initiativbewerbungen bei ihren Wunscharbeitgebern. 28,5% werden über persönliche Kontakte, in erster Linie ihre Eltern, auf Unternehmen aufmerksam, denen sie schließlich eine Bewerbung schicken. „Schülerinnen und Schüler sind die Generation, die als nächstes auf den Arbeitsmarkt kommt. Sie ist umworben wie kaum eine Kandidatengruppe vor ihr. Deshalb bringt sie ein enormes Anspruchsdenken in ihre Jobsuche ein. Das bedeutet für Arbeitgeber, dass sie sich auf das sich verändernde Suchverhalten einstellen müssen, zum Beispiel indem sie ihre Stellenanzeigen fit für Google machen“, so Robindro Ullah zu den Ergebnissen der Befragung

Fehlende Kontaktinformationen in Stellenanzeigen als häufigster Abbruchgrund
Die immer stärker werdende Position der jungen Berufseinsteiger im Bewerbungsprozess, zeigt sich auch an der Zahl derjenigen, die den Bewerbungsprozess abbrechen, wenn die Informationen in Stellenanzeigen nicht gut genug aufbereitet sind. Denn die Liste der Bewerbungskiller in Stellenanzeigen ist lang: So geben 41,9% der befragten Schüler_innen an, bereits einmal auf eine Bewerbung verzichtet zu haben, weil sie die Kontaktinformationen in der Ausschreibung nicht gefunden haben. Mehr als ein Drittel entschieden sich zudem gegen eine Bewerbung, weil die Ausschreibung aus ihrer Sicht zu lang war – ähnlich hoch der Anteil derjenigen, die das aufgrund eines unübersichtlichen Aufbaus der Stellenanzeige taten (32,8%). Immerhin noch mehr als ein Viertel (28%) verzichteten wegen eines aus ihrer Sicht zu schlechtem Sprachstil auf den Versand ihrer Unterlagen.

Der aktuelle Trendence Trend Report „Quo Vadis Stellenanzeigen“ steht interessierten Arbeitgebern hier kostenfrei zum Download zur Verfügung.

Über die Befragung
Für die hier thematisierte repräsentative Umfrage wurden bundesweit insgesamt 1.704 Schüler_innen befragt – für die Vergleichswerte wurden Befragungen mit 1.954 Beschäftigte sowie 1.719 Studierende ausgewertet. Der Befragungszeitraum lag im November 2022.

Queb und Trendence Institut starten bundesweites Queb-Benchmark, um den Status Quo der Arbeitgeberstrategien im Umgang mit dem Fachkräftemangel zugänglich zu machen

Berlin, März 2023. In Zeiten des viel diskutierten Fachkräftemangels steigt der Druck auf Unternehmen, sich immer anspruchsvolleren Kandidat*innen als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. Unverzichtbar in diesem Kontext: Ein möglichst umfangreicher Blick auf die Benchmarks auf dem Arbeitsmarkt. Ein solcher zukünftig maßgebender Standard ergibt sich nun aus der Kooperation zweier renommierter Player des deutschen HR-Umfelds: So kooperieren mit dem Trendence Institut und dem Queb, das größte HR-Marktforschungsunternehmen sowie der Bundesverband für Employer Branding, um Unternehmen die Möglichkeit zu professionellem Benchmarking zu eröffnen. Mit der Einführung des „Queb-Benchmark“ installieren die beiden Kooperationspartner eine Dauerumfrage, die den Umgang deutscher Unternehmen mit den Folgen des Fachkräftemangels zusammenträgt und diesen den beteiligten Arbeitgebern kostenfrei zur Verfügung stellt.

„Verlässliche Daten sind die Grundlage für effiziente Unternehmensstrategien – vielfach sind diese aber noch Mangelware, auch und gerade im HR-Umfeld. Das Queb Benchmark soll bessere Entscheidungen im Umfeld des Fachkräftemangels ermöglichen. Jeder Arbeitgeber ist daher dazu aufgerufen, daran teilzunehmen, um anschließend auch selbst von den Ergebnissen zu profitieren“, erklärt Trendence-Geschäftsführer Robindro Ullah den Ansatz der Initiative.

Teilnahme im März möglich: aktuell zwei Umfragen online Der inhaltliche Kern der Kooperation basiert auf professioneller Marktforschung. Über das Queb-Benchmark nutzen interessierte Arbeitgeber die Möglichkeit, an mehrmals jährlich durchgeführten Analysen rund um die Themen HR, Recruiting und Employer Branding teilzunehmen. Dabei hinterlassen sie unter anderem auch Informationen über die eigene Strategie diesbezüglich. Jede Umfrage widmet sich einem anderen HR-Thema – aktuell stehen noch bis zum 30. März zwei Fragebögen zu den Themen „New Work“ sowie „Recruiting & Employer Branding“ bereit. Die ermittelten Daten ergeben einen ganzheitlichen Überblick dazu, wie deutsche Arbeitgeber derzeit dem Fachkräftemangel begegnen. Der Clou: Alle teilnehmenden Unternehmen erhalten im Anschluss die Ergebnisse kostenfrei zu ihrer freien Verfügung, um ihre HR-Strategien entsprechend auszurichten.

New Work und Arbeitsmodelle im New Normal: zur Teilnahme
Recruiting & Employer Branding: Budget, FTE & KPI: zur Teilnahme

Kartellrechtlich zertifiziert und DSGVO-konform: zur Teilnahme Ein besonderes Qualitätsmerkmal ist die Zertifizierung des Prozesses durch die internationale Wirtschaftskanzlei Hogan Lovells, die diesen sowohl kartellrechtlich als auch hinsichtlich der Datensicherheit prüfte. So können sich teilnehmende Unternehmen darauf verlassen, dass das Benchmark wettbewerbsrechtlich auf einem sicheren Fundament steht und zudem DSGVO-konform durchgeführt wird. „Unseres Wissens ist das Queb-Benchmark das derzeit einzige derart geprüfte Benchmark. Unternehmen, die daran teilnehmen, können sich also sicher sein, Daten auf allerhöchstem Niveau unter Einhaltung aller erforderlichen Richtlinien zu erhalten. Und das im Kontext eines der derzeit akkutesten Probleme der deutschen Wirtschaft – dem Mangel an Arbeitskräften“, so Robindro Ullah.

Trendence verleiht Gütesiegel für faire und karrierefördernde Trainee- und Ausbildungsprogramme – insgesamt 90 Programme ausgezeichnet

Berlin, Februar 2023. Ausbildung im Unternehmen liegt wieder im Trend. Der aktuelle Trendence HR Monitor zeigt: Mehr als jede*r fünfte Studierende in Deutschland kann sich vorstellen über ein Traineeprogramm in das Berufsleben zu starten. Zudem streben aktuell 49% der Schüler und Schülerinnen eine Berufsausbildung an. Vor diesem Hintergrund bleibt es für Arbeitgeber wichtig, sich als die optimale Option für den Berufseinstieg über Trainee- oder Ausbildungsprogramme zu präsentieren. Besonders wichtig dabei: Wege anzubieten, die auf einem fairen und fördernden Prinzip basieren.

Trendence-Audit schließt Lücke zur Qualitätskontrolle von Trainee-Programmen
Vor allem im Kontext von Trainee-Programmen haben es Unternehmen derzeit schwer, die Qualität ihrer Ausbildung nachzuweisen. Hintergrund: Derzeit ist der beim akademischen Nachwuchs beliebte Ausbildungsweg eines Trainee-Programms rechtlich in Deutschland nicht reglementiert. Arbeitgeber können die Ausbildung der Absolvent*innen theoretisch so ausgestalten wie sie das für richtig halten. Nachweisbar im Vorteil sind daher die Unternehmen, die klar kommunizieren, welche Qualitätsrichtlinien bei ihnen Standard sind. Um das zu gewährleisten, entwickelte das Trendence Institut im Verbund mit der Ludwig-Maximilian-Universität München (LMU) ein Audit, das fundierte Richtlinien für die Umsetzung eines Trainee-Programms festlegt und prüft. In ihr sind inhaltliche Anforderungskriterien fixiert, zu denen eine faire Vergütung genauso gehört, wie karrieregerechte Entwicklungsziele oder verantwortungsvolles Aufgabenmanagement. Alle Ansprüche werden von den HR-Experten dauerhaft und regelmäßig überprüft. Gleiches gilt für das Trendence-Programm für faire Ausbildung.

Ausgezeichnete Unternehmen freuen sich über hohe Zufriedenheitswerte
Der Erfolg gibt denen im Trendence Audit ausgezeichneten Unternehmen Recht. So beteuern insgesamt 84% der Trainees in diesen Unternehmen, nach Abschluss bei dem entsprechenden Arbeitgeber bleiben zu wollen. Bei den Auszubildenden liegt die entsprechende Verbleibquote bei 67%. „Auf Grundlage des Trendence-Audits erhalten Unternehmen ein Zertifikat für faire und karrierefördernde Trainee- und Ausbildungsprogramme. Das gibt jungen Bewerber und Bewerberinnen in ihrer Jobsuche wichtige Orientierungspunkte dazu, wo ihre Berufsausbildung ernster genommen wird als anderswo. Für Unternehmen, die sich im Wettstreit um die besten Talente als attraktiver Arbeitgeber präsentieren müssen, kann eine solche Differenzierung das entscheidende Argument sein“, so Robindro Ullah, Geschäftsführer des Trendence Instituts.

Zertifiziert als Arbeitgeber mit fairem und karriereförderndem Trainee-Programm 2023:
50Hertz Transmission GmbH, A.S.I. Wirtschaftsberatung AG, Adolf Würth GmbH, Amt für IT und Digitalisierung Hamburg /Finanzbehörde Hamburg_IT, August Storck KG, Bayerische Landesbank, Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) AöR, Bundesagentur für Arbeit, CBRE, cbs Corporate Business Solutions Unternehmensberatung GmbH, Chiesi GmbH, CLAAS KGaA mbH, Coca-Cola HBC Austria GmbH, Commerz Real AG, Commerzbank, CSL Behring AG, Deutsche Bank AG, Deutsche Kreditbank Aktiengesellschaft (dkb), Deutsche Post AG – GROW, Deutsche WertpapierService Bank AG (dwp), Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21), Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, Dürr AG, eismann Tiefkühl-Heimservice GmbH, Energie Südbayern GmbH, Ergo Group , EWE Energie AG, Fressnapf Tiernahrungs GmbH, Geze, GOB Software & Systeme GmbH & Co. KG, Hamburg Commercial Bank AG, Hubert Burda Media Holding GmbH & Co. Limited Partnership, KfW IPEX-Bank GmbH, LANXESS Deutschland GmbH, Netto Marken-Discount Stiftung & Co. KG, NORMA Lebensmittelfilialbetrieb Stiftung & Co. KG, OBI Group Holding SE & Co. KGaA, Phoenix Contact, Ratbacher AG, Rhenus SE & Co. KG , Robert Bosch GmbH, Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Santander Consumer Bank AG, SparkassenVersicherungsAG, Strabag SE, Süwag Energie AG, Swiss Life Asset Managers Deutschland GmbH (Corpus Sireo), TenneT TSO GmbH, Texas Instruments Deutschland GmbH, Union Asset Management Holding AG, Unternehmensgruppe Theo Müller, Versicherungskammer Bayern - Versicherungsanstalt des öffentlichen Rechts, Deutsche Leasing AG, Puls GmbH, BSH Hausgeräte GmbH, IBM iX Berlin GmbH, Bertelsmann SE & Co. KGaA

Zertifiziert als Arbeitgeber mit fairer und karrierefördernder Ausbildung 2023:
50Hertz Transmission GmbH, akzenta GmbH & Co. KG, AUGUST STORCK KG, BayernLB, BIO COMPANY GmbH, BWI GmbH, Commerz Real AG, Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, Fressnapf Tiernahrungs GmbH, GEZE GmbH, HARIBO GmbH & Co. KG, HKL Baumaschinen GmbH, LANXESS Deutschland GmbH, McDonald's Deutschland LLC, myToys.de GmbH, Netto Marken-Discount Stiftung & Co. KG, NORMA Lebensmittelfilialbetrieb Stiftung & Co. KG, RUTRONIK Elektronik Bauelemente GmbH, Santander Consumer Bank AG, SAP SE, STRABAG AG, Süwag Energie AG, Unternehmensgruppe Theo Müller S.e.c.s., Commerzbank AG, ALBA Europe Holding plc & Co. KG, Kölner Verkehrs-Betriebe AG, Merck KGAA, Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG ergänzen, Gegenbauer Gegenbauer Holding SE & Co. KG, GLOBUS Markthallen Holding GmbH & Co KG

Aktueller Trendence HR-Monitor zeigt: Mehr als die Hälfte der Bewerbenden beklagt unvermittelten Abbruch der Bewerbungsprozesses durch Arbeitgeber

Berlin, Februar 2023. Trotz vielfach beklagtem Fachkräftemangel brechen zahlreiche Arbeitgeber den Bewerbungsprozess mit gefragten Kandidat_innen abrupt ab. So lautet ein Ergebnis des aktuellen Trendence HR-Monitors, für den das Marktforschungsunternehmen Trendence bundesweit 1.914 Bewerbende mit Berufserfahrung befrage. Demnach geben mehr als die Hälfte der Teilnehmenden (51,2%) an, dass sie bereits mindestens einmal von einem Arbeitgeber mitten in der Bewerbungsphase geghostet wurden. Selbst gefragte Bewerbende aus Mangelberufen berichten von diesem Phänomen – bei Ingenieur_innen liegt der Anteil bei 52,8%, bei IT-Spezialist_innen bei 51.1%. Unter Ghosting versteht man den unangekündigten Kommunikationsabbruch einer Beziehung, bei der dann auch weitere Kontaktversuche ins Leere laufen.

„Vor dem Hintergrund des allseits grassierenden Fachkräftemangels kann es sich eigentlich kein Unternehmen erlauben, den Kontakt zu Kandidatinnen abzubrechen. Und dabei ist es letztlich egal, ob diese einen guten oder schlechten Eindruck mit ihrer Bewerbung hinterlassen. Eine unverbindliche Kommunikation spricht sich schnell herum und belastet so das Image des Arbeitgebers, was sich mittelfristig wiederum negativ auf die Bewerberzahlen auswirkt“, so Robindro Ullah zu den Ergebnissen der Befragung

Wenn Bewerbende abbrechen, dann oft nach dem Erstgespräch
Zwar vollziehen auch Kandidat_innen bisweilen einen Kommunikationsabbruch mitten im Bewerbungsprozess, aber deutlich seltener als umgekehrt. So geben 17,5% der befragten Bewerbenden an, den Kontakt zu einem Arbeitgeber ihrerseits schon einmal schlagartig beendet zu haben. In solchen Fällen geschieht das am häufigsten nach dem ersten Vorstellungsgespräch (40,1% derjenigen, die den Prozess schon einmal abbrachen). 29,5% erscheinen dann gar nicht erst zum Vorstellungsgespräch. Die Hauptgründe für dieses Verhalten sind ein schlechter Gesamteindruck vom jeweiligen Unternehmen, ein vermasselter Kommunikationsprozess sowie ein persönlich schlechter Eindruck von der Kontaktperson auf Arbeitgeberseite.

Ghosting-Erfahrungen schon zu Beginn der Laufbahn
Neben berufserfahrenden Kandidat_innen beklagen sich auch Berufsstartende über Kontaktabbrüche seitens der Arbeitgeber. So geben 49,3% der Studierenden an, dass ihnen dies bereits mindestens einmal während einer Bewerbung passiert sei. Auch Schüler und Schülerinnen kennen das. Immerhin ein Drittel von ihnen geben an, bereits mindestens einmal von Arbeitgebern geghostet worden zu sein. Der Anteil derjenigen, die selbst auch den unvermittelten Kommunikationsabbruch vollzogen, ist bei jungen Bewerbenden allerdings im Schnitt geringer als bei berufserfahrenen Kandidat_innen: Bei Studierenden liegt er bei 15,2%, bei Schüler_innen bei 13,8%.

Über die Befragung
Für die hier thematisierte Umfrage wurden bundesweit insgesamt 4.676 Menschen befragt – 1.914 Beschäftigte, 1.435 Studierende sowie 1.327 Schüler_innen. Der Befragungszeitraum lag im November 2022.

Aktueller Trendence HR-Monitor zum neuen Jahr: Inflation und Personalmangel sind 2023 die größten Herausforderungen für Unternehmen aus Sicht ihrer Mitarbeitenden

Berlin, Januar 2023. Beschäftigte in Deutschland sind überzeugt: Die steigenden Preise sowie die Mitarbeitersuche und -bindung werden die Unternehmen 2023 am intensivsten beschäftigen. So lautet das Ergebnis des aktuellen Trendence HR-Monitors für den das Marktforschungsunternehmen Trendence bundesweit 4.532 Arbeitnehmer_innen befragte. Demzufolge nennen 36,1% der Befragten die gegenwärtige Inflation als größte Herausforderung für ihr Unternehmen. Gleich darauf folgen Problemstellungen rund um den Personalmangel. 27,2% sehen die Mitarbeitersuche als wichtigste Aufgabe für ihren Arbeitgeber im gerade beginnenden Jahr. Etwas mehr als ein Viertel (25,9%) nennen die Mitarbeiterbindung in diesem Kontext.

„2023 startet mit einer langen Problemliste. Der Krieg in der Ukraine, die damit verbundene Energiekrise sowie die globale Inflation werden auch 2023 die Schlagzeilen bestimmen. Aus Sicht der Beschäftigten in Deutschland bleibt aber auch zu Beginn des neuen Jahres die Lösung des Arbeitskräftemangels weiterhin eine der drängendsten unternehmerischen Herausforderungen. Das ist ein weiteres Indiz dafür, dass der Arbeitsmarkt mittlerweile unabhängig von konjunkturellen Entwicklungen agiert“, so Trendence-Geschäftsführer Robindro Ullah zu den Ergebnissen der Umfrage.

Mitarbeitersuche beginnt bei der Unternehmenskultur Diejenigen, die vor allem im Recruiting ihres Arbeitsgebers eine große Zukunftsaufgabe sehen, mahnen dabei vor allem Bemühungen rund um die Arbeitgebersubstanz an. So sind 28,1% der Befragten der Meinung, dass ihr Arbeitgeber in erster Linie die Unternehmenskultur neu justieren sollte, um so für neue Mitarbeitende interessanter zu werden. Weitere 26,4% schlagen vor, den konkreten Umgang mit Bewerbenden zu verbessern, während 26,0% überzeugt sind, dass ihr Unternehmen besser für sich als Arbeitgeber werben könnte.

Mehr Gehalt und Wertschätzung, um Mitarbeitende zu binden Um Mitarbeitende länger im Unternehmen zu halten, sollten Arbeitgeber vor allem auf eine bessere Vergütung sowie allgemein auf eine höhere Wertschätzung setzen. Dieser Meinung sind jeweils deutlich mehr als die Hälfte der Befragten, die in der Mitarbeiterbindung die größte Herausforderung für 2023 sehen. 36,3% finden, dass die Arbeitsbedingungen verbessert werden sollten und 34,4% wünschen sich, dass mehr Augenmerk auf die Führungskultur gelegt wird.

Über die Befragung Für die hier thematisierte Umfrage wurden bundesweit insgesamt 4.532 Beschäftigte befragt. Jeder Teilnehmende hatte die Möglichkeit max. 3 Optionen als besondere Herausforderungen für das Jahr 2023 zu nennen. Insgesamt kamen so 10.800 Stimmen zusammen. Der Befragungszeitraum lag im November 2022.

Ansprechpartner

Sascha Theisen